Fetter Loot für VR-Freaks: Blauer Bogen der Immersion, +100 auf Glaubhaftigkeit.

Bei VR-Knarren ist es Standard, dass das virtuelle 3D-Modell mit einem realen Gegenstück bedacht und so anfassbar gemacht wird: Solche Plastikpistolen gibt’s in allen Formen und Preisklassen.

Dass sich das Prinzip auf einen Bogen übertragen lässt, beweist der VR-Entwickler Lluís García Lamora – und zeigt einen kurzen Ausschnitt bei YouTube.

Das Tracking von Pfeil und Bogen übernehmen zwei Vive-Tracker. Die Halterungen für die Tracker kommen aus dem 3D-Drucker.

Ein Tracker sitzt am Pfeilende und überträgt die Zugstärke der Bogensehne auf die virtuelle Sehne. Der Bogen hat einen Sicherheitsmechanismus verbaut, der verhindert, dass der Pfeil abgeschossen wird. Bogenschützen benutzen so einen Mechanismus, wenn sie zum Beispiel ihren Zug oder das Zielen trainieren wollen, ohne versehentlich einen Pfeil zu feuern.

Da dieser Sicherheitsmechanismus die Rückschnellgeschwindigkeit der Sehne beeinflusst, ist der Abschuss des virtuellen Pfeils keine Eins-zu-Eins-Übertragung, sondern eine auf Glaubhaftigkeit getrimmte Interpretation der tatsächlichen Bewegung. Sie kann je nach VR-Erfahrung auf Simulation oder Arcade angepasst werden.

Der zweite Tracker sitzt am Griff des Bogens und erfasst dessen Position. Damit beim VR-Bogenschießen kein Kabel stört, ist die Vive-Brille mit einem Drahtlosadapter ausgerüstet. Umgesetzt wurde die VR-Erfahrung mit Unity.

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