Vodafone läutet in Deutschland das 5G-Zeitalter ein. Vorerst allerdings nur mit zwei Smartphone-Modellen und an ganz bestimmten Standorten.

Vodafone aktivierte heute die ersten 25 5G-Stationen mit mehr als 60 5G-Antennen in den Städten Köln, Düsseldorf, Hamburg, Dortmund und München und den Gemeinden Birgland (Bayern), Lohmar (Nordrhein-Westfalen) und Hattstedt (Nordfriesland).

25 weitere 5G-Stationen und noch einmal 60 6G-Antennen folgen im August unter anderem in Berlin, Bremen, Dresden, Darmstadt, Leipzig, Mülheim an der Ruhr und Frankfurt. Vodafones Ziel bis Ende 2020 sind zehn Millionen deutsche 5G-Nutzer.

Ohne 5G-Hardware geht nichts

Wer ab morgen das 5G-Netz nutzen will, muss eines von zwei 5G-tauglichen Smartphones besitzen: entweder Huaweis Mate 20 X 5G oder das Samsung Galaxy S10 5G.

Vodafone bietet das Huawei-Smartphone mit einer monatlichen Zuzahlung von 30 Euro zu einem Einmalpreis von einem Euro an (Tarif: “Red XL”). Das Samsung Galaxy S10 5G ist bei einer monatlichen Zuzahlung von 30 Euro zum Einmalpreis ab 180 Euro erhältlich (ebenfalls Tarif “Red XL”).

Am 18. Juli geht außerdem der erste, portable 5G-Router mit Mobilfunk-Empfang in den Verkauf: Huaweis “Gigacube 5G”. Er bringt an den ersten 5G-Stationen Geschwindigkeiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde in die heimischen vier Wände. “In Kürze” soll die doppelte Geschwindigkeit erreicht werden.

Bei einer monatlichen Zuzahlung von 3 Euro ist Huaweis 5G-Router ab einmalig 350 Euro erhältlich. Die passenden Tarife für den neuen Router sind inklusive Zugang zum 5G-Netz ab monatlich 25 Euro verfügbar. Das Datenvolumen beträgt 30 Gigabyte. Größere Datenpakete von bis zu 250 Gigabyte sind für 45 Euro buchbar.

Erste Tarife

Die 5G-Smartphone-Option ist ab morgen für monatlich fünf Euro in allen gängigen Tarifen über die Vodafone-App zubuchbar und kann nach einem Monat jederzeit gekündigt werden. Das Datenvolumen beträgt je nach Tarif zwischen zwei Gigabyte (“Young S” für unter 28-Jährige und 28 Euro) und 32 Gigabyte (“Red L” für 65 Euro).

Für Kunden mit den Premium-Tarifen Young XXL (70 Euro), Red XL (80 Euro) und Black (200 Euro) ist der Zugang zum 5G-Netz automatisch und kostenlos enthalten und das Datenvolumen unbegrenzt.

Privatkunden, die sich online für den Tarif ‚Young S‘ entscheiden, können mit der neuen 5G-Option im ersten Jahr für insgesamt 15 Euro im 5G-Netz surfen, das Datenvolumen beträgt zwei Gigabyte.

Das 5G-Netz der Telekom folgt demnächst

Zum Vergleich: Die Telekom bietet einen 5G-Tarif für 85 Euro mit unbegrenztem Datenvolumen (siehe Artikel zum 5G-Start der Telekom). Das 5G-Netz des Unternehmens durchläuft allerdings noch eine Testphase, die 5G-Antennen sollen erst “in den nächsten Wochen” aktiviert werden.

Mit der aktuellen 5G-Technologie Vodafones und der Telekom erreicht man ersten Tests zufolge eine Übertragungsrate von circa einem Gigabyte pro Sekunde (unter idealen Bedingungen).

Für VR- und AR-Brillen ist außerdem die Latenz ausschlaggebend. Fällt sie gering genug aus, könnten XR-Berechnungen zukünftig an die Cloud ausgelagert werden. Das wiederum könnte schlankere und leichtere Geräte ermöglichen. So könnte 5G langfristig zum Katalysator für die XR-Branche werden.

Titelbild und Quelle: Vodafone


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