Wer hätte gedacht, dass so etwas jemals positiv gemeint sein könnte? Aber in diesem seltenen Fall ist dem tatsächlich so: Diese App ist zum Einschlafen. Ich habe Perfect ohne große Erwartungen gestartet – und bin kurze Zeit später friedlich weggedöst.

Das Erste, was ich sehe, ist ein endloser, blauer Himmel, in welchem Schäfchenwolken treiben. Eine freundliche Frauenstimme begrüßt mich und fordert mich mit Nachdruck auf, mich zurückzulehnen und zu entspannen. Dann werde ich vor die Wahl gestellt, drei unterschiedliche Regionen zu besuchen: eine hoch im Norden gelegene Schneelandschaft, eine Insel in tropischen Breitengraden und eine Gebirgsgegend.

Ein Unterschied wie Tag und Nacht

Jedem dieser Gebiete kann entweder am Tag oder in der Nacht erlebt werden, wobei das, was man zu sehen bekommt, unterschiedlich stark variiert: Im hohen Norden sieht man nachts am Himmel Polarlichter auftauchen und Sternschnuppen aufblitzen und das Lagerfeuer knistert und wirft Funken in die Luft, die vom Wind weggetragen werden.

Wer wie bei Google Earth VR auf die Tageszeit Einfluß nehmen möchte, wird enttäuscht sein. Denn die Zeit steht hier still: Die Sonne, die man in der Gebirgsregion sieht, wird nie den Horizont berühren, ganz gleichgültig, wie lange man ausharrt.

Perfect_Polarregion

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