Bislang ist es noch keinem Unternehmen gelungen, Haptik und Berührung in Virtual Reality überzeugend zu simulieren. Ein neues Projekt des Massachusetts Institute of Technology (MIT) wird das nicht ändern, ist aber schön anzusehen.

Das “Reveal”-System besteht aus zwei Komponenten: Die Grundlage ist ein kleiner Roboter, der den Handbewegungen des VR-Nutzers folgt. An der Oberseite des Roboters ist ein sogenanntes “Formendisplay” angebracht.

Anstatt 2D-Bilder auf einer flachen Scheibe zu zeigen, benutzt dieser spezielle Screen zahlreiche kleine Stäbe, um die Konturen von 3D-Objekten nachzubilden. Fährt man mit der Hand über diese Stäbe, kann man die Umrisse rein virtueller Gegenstände nachempfinden (GIF via Techcrunch).

GIF | feel still tmp

Das MIT-Labor für spürbare Medien zeigt dieses Verfahren seit einigen Jahren in verschiedenen Kontexten. Beispielsweise reagiert das Formendisplay auch auf Musik oder Bewegungen des Nutzers und wird so zum experimentellen Instrument.

Durch die Synchronisation mit den Daten digitaler Objekte werden Teile einer virtuellen Welt fühlbar. Laut den Wissenschaftlern können die Haptikstäbe elastische, flexible und dickflüssige Oberflächen überzeugend simuliere…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: OpenXR, Oculus Half Dome und Fake-Holodecks | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.