Mit der VR-Brille an unbekannte Orte reisen, dieses Versprechen möchte Matterport einlösen. Das Unternehmen ist im Bereich 3D- und 360-Grad-Fotografie schon seit vielen Jahren aktiv und wittert nun ein neues Geschäftsmodell mit der VR-Brille. Über 250.000 reale Orte wurden bereits eingescannt und sollen nach und nach für die virtuelle Realität portiert werden.

Vom Cockpit einer historischen Boeing 737 springt man in ein Star-Trek-Filmset und wechselt anschließend in die St. Paul’s Church in London. Matterports 3D-Galerie ist randvoll mit qualitativ hochwertigen und teils ausgefallenen Scans realer Orte. Unternehmen und Makler setzen die Technologie ein, um die eigenen Angebote potenziellen Kunden spannender und lebensechter zu präsentieren.

Um derart viel Inhalt zu produzieren, setzt Matterport auf ein weltweites Netzwerk an 3D-Fotografen. Diese durchlaufen eine Schulung für die selbstentwickelte Spezialkamera Pro 3D, die mit RGB- und 3D-Tiefenkameras ausgestattet ist und sich am Aufnahmeort automatisch in 360-Grad dreht. Die Bilder werden anschließend in der Cloud verarbeitet und sind nach wenigen Stunden als fertiges 3D-Modell verfügbar.

Der Cloud-Service kann ab 49 US-Dollar monatlich in Anspruch genommen werden, die Kamera kostet einmalig 4.500 US-Dollar. Laut dem Unternehmen nutzen tausende Fotografen aus mehr als 75 Ländern die hauseigene Lösung, um 360-Aufnahmen in stereoskopischem 3D anzufertigen.

Matterports 3D-Kamera kann auch von Laien bedient werden. BILD: Matterport

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