Owlchemy Labs landete mit “Job Simulator” einen der größten Hits der Virtual Reality. Nun versucht sich das Studio an der Adaption einer US-Zeichentrickserie. Mit dem VR-Spiel “Rick and Morty: Virtual Rick-Ality” erfinden sich die Entwickler nicht neu, sondern bauen auf der Erfolgsformel ihres Erstlings auf. Reicht es zum erneuten Hit?

Kabetec VR-Brille

Rick ist ein ebenso genialer wie exzentrischer Wissenschaftler, der mit seinem Enkel Morty Abenteuerfahrten in den Kosmos und in andere Dimensionen unternimmt. Wer hofft, die Zeichentrickfiguren in der Virtual Reality auf ihren Reisen begleiten zu können, wird allerdings enttäuscht: Im Spiel schlüpft man in die Rolle eines Klons von Morty, der geschaffen wurde, um in Ricks Garage einer Reihe von Aufgaben nachzugehen.

Diese fangen mit dem Waschen schmutziger Wäsche an und enden beim Hantieren mit dunkler Materie. Die Aufgaben werden nach und nach schwieriger, ohne dass man je in eine Situation gerät, in der man längere Zeit nicht mehr weiter weiß. Das zeugt von der Qualität des Spiel- und Rätseldesigns, das einen immer wieder mit Heureka-Momenten belohnt.

Keine Spur von Übelkeit

Wie schon bei “Job Simulator” besteht der Reiz des VR-Spiels darin, mit der unmittelbaren Umgebung zu interagieren. In Rick and Morty ist dies weitaus spannender, weil die zum Labor umfunktionierte Garage mit wissenschaftlichen Gerätschaften und kuriosen Objekten vollgestopft ist. Während man herumexperimentiert, weiß man nie recht, was im nächsten Augenblick passiert.

Innerhalb der Garage kann man sich zwischen drei Stellen hin- und herteleportieren. Später besteht die Möglichkeit, Portale zu öffnen, die ins Weltall oder in eine Toilette führen. Wer anfällig ist für Motion Sickness ist, muss keine Sorge haben: Rick and Morty verzichtet wie schon Job Simulator komplett auf künstliche Fortbewegung.

Kurze Spielerfahrung

Im Gegensatz zu anderen VR-Titeln und Videospielen im Allgemeinen, bietet Rick and Morty reichlich Humor. Dieser erschließt sich einem auch dann, wenn man die Serie – so wie ich – selbst nicht gesehen hat. Fans dürften…

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