HTC schaltet bei Virtual Reality in den Turbomodus: Mit maximalem Tempo werden möglichst viele Märkte erschlossen. Ganze Schulklassen sollen ab Mai gemeinsam mit der VR-Brille lernen.

Kabetec VR-Brille

Endverbraucher, Unternehmen, Spielhallenbetreiber, Mediziner, Startups – und jetzt auch Schulen und Bildungseinrichtungen: HTC baut das eigene Ökosystem aus und erweitert die Zielgruppe kontinuierlich. Auf der “Vive Ecosystem Conference” in China stellte HTC jetzt die Vive “Group-Edition” vor.

Inkludiert sind zehn Business-Versionen von HTC Vive und zwei Basisstationen. Ganz recht: Controller sind nicht enthalten. HTC setzt darauf, dass Kunden die VR-Brillen für einfache Interaktion nutzen wollen, um die Kosten gering zu halten. Unabhängig davon werden dennoch mehrere Rechner benötigt, die mit der VR-Brille verbunden werden.

Anwendungsszenarien sind beispielsweise das synchrone Ansehen eines Videos oder eine virtuelle Tour. Trotz fehlender 3D-Controller ist die Vive-Brille noch immer im Vorteil gegenüber mobilen VR-Geräten wie Samsungs Gear VR, da das zugehörige Trackingsystem neben Kopfbewegungen auch Bewegungen in die Tiefe des Raumes erfasst.

Schüler könnten bei einer VR-Simulation des Sonnensystems aufstehen und sich um die Planeten herumbewegen, anstatt sie nur aus einer vorgegebenen Perspektive zu betrachten.

Begehbare Gemälde für den Kunstunterricht

Die Group Edition ist vorerst nur in China verfügbar, wo sich laut HTC bereits dutzende Schulen für ein VR-Lernprogramm angemeldet haben.

Unter anderem demonstrierte HTC digitale Experimente mit einem Virtual-Reality-Chemiebaukasten oder begehbare Gemälde für den Kunstunterricht. Weitere Ler…

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