Auf einer Entwicklerkonferenz von Facebook darf das Thema “Social-Virtual-Reality” natürlich nicht mehr fehlen. Facebook CTO Mike Schroepfer zeigte eine neue Demo.

Diese basiert auf der schon bekannten Toybox-Software, eine Art virtuellem Spielzimmer für die 3D-Controller Touch. Mit der Software können sich zwei Menschen in Virtual Reality auch über Distanz im gleichen Raum begegnen und miteinander interagieren. Von den Avataren, die die realen Personen repräsentieren, zeigt Oculus VR nur Kopf und Hände, also die beiden Körperteile, die derzeit die Bewegungen der realen Person originalgetreu wiederspiegeln. Dabei werden die Kopfbewegungen durch das Headtracking der Rift-Brille übertragen, die 3D-Controller Oculus Touch zeigen Handbewegungen und erkennen außerdem einfache Gesten, beispielsweise ein Winken oder den Daumen nach oben. Angeblich war dieses Feature bei der Entwicklung der 3D-Controller eine wesentliche Anforderung seitens Facebook an Oculus, um soziale Erlebnisse in VR glaubhafter zu gestalten.

In der Demo springen die Protagonisten bei einem virtuellen Sightseeing durch verschiedene 360-Fotos aus London. Neben Sprache und Gesten können die Avatare auch über virtuelle Gegenstände miteinander kommunizieren. Einer der Demonstratoren zückt einen virtuellen Selfiestick, um ein Foto im Foto anzufertigen und mit Malstiften zeichnen sich die Avatare gegenseitig Schlips und Fliege.

Die Touch-Controller erscheinen Ende des Jahres, ab dann dürften Facebook und Oculus VR auch erste Feldversuche mit der neuen Social-Technologie starten. Für Samsungs mobile VR-Brille Gear VR gibt es bereits eine Social-App, mit der Nutzer gemeinsam in virtuellen Kinos Videos streamen oder Quiz-Aufgaben lösen können. Obwohl VR sich aktuell in erster Linie um digitale Spiele dreht, möchte Zuckerberg langfristig eine neue Kommunikationsplattform für sein soziales Ökosystem daraus formen.

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