Nur wenige Konsumenten greifen für Pornos zur Virtual-Reality-Brille. Die VR-Pornoindustrie hofft daher auf technische Fortschritte, die den Zugriff auf Inhalte erleichtern oder auf diese auf die nächste Immersionsstufe heben. Doch was für Fortschritte könnten das sein? Der Branchennachrichtendienst Xbiz hat Vertreter der Industrie befragt.

Kabetec VR-Brille

Für viele Produzenten ist die Zugänglichkeit ein großes Thema. Sie glauben, dass autarke Geräte mehr Menschen dazu bringen könnten, sich VR-Pornos anzuschauen. Ela Darling von Cam4VR hofft, dass Oculus demnächst den Santa-Cruz-Protoyp veröffentlicht, den Mark Zuckerberg vergangenen Oktober zeigte. Das Gerät kommt ohne Kabel und Zuspielgerät aus und orientiert sich im Raum, ohne auf externe Sensoren angewiesen zu sein.

Auch Nicolas Dodge von VReleased hofft auf autarke VR-Brillen mit räumlichem Tracking, hoch aufgelöstem Display und einem Handtracking ähnlich dem von Leap Motion. Anna Lee von Holofilm Productions sagt, dass sich solche VR-Brillen in Asien bereits großer Beliebtheit erfreuen: “Diese Brillen kommen mit vorinstallierten Inhalten oder können über Wi-Fi Inhalte beziehen. Sie sind günstig, haben gute Displays und bedürfen keines Zuspielgeräts”, sagt Lee.

Augmented Reality und Sexgames

Die Betreiber der US-Pornoseite TmwVRnet möchten mehr Bewegung in 360-Grad-Videos bringen und arbeiten an Kameras, mit denen dynamische Szenen und Kamerafahrten möglich werden. Telly-Lopez Fu von Paradigm Net Media geht das nicht weit genug. Er denkt bereits an volumetrische Videos…

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