Der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu schuf Meisterwerke wie “Birdman” und “The Revenant”. Auf den Filmfestspielen von Cannes ist derzeit seine erste VR-Installation zu sehen. Ein Kritiker der New York Times bezeichnete die Arbeit als “bahnbrechend”. Doch auch andere Journalisten zeigen sich von “Carne y Arena” tief beeindruckt.

Peter Bradshaw vom Guardian nennt die Installation eine “verblüffende VR-Erfahrung”. Sie sei auf einer ganz anderen Ebene anzusiedeln als das 360-Grad-Filmepos “Jesus VR”, das letztes Jahr in Cannes zu sehen war. Bradshaw nennt Carne y Arena einen “theatralischen Triumph” und “ein dynamisches, kinetisches Erlebnis”.

In der virtuellen Wüste stehend, habe der Kritiker zum ersten Mal eine Vorstellung davon bekommen, was es heißt, physisch bedroht zu werden: “Man wird herabgesetzt, erniedrigt, zum Untermenschen, der nicht einmal die Rechte eines Kriminellen besitzt. Und jeder, der diese Installation erlebt, kann sehen, das dies nur ein Bruchteil dessen ist, was im echten Leben passiert.”

“Die VR-Revolution, auf die wir gewartet haben”

Wenke Husmann von der Zeit beschreibt die VR-Erfahrung ähnlich : “Wenn ein Grenzpolizist mitten in der Wüste aus seinem SUV springt und seine halbautomatische Waffe direkt auf einen richtet, fühlt man sich ausgeliefert, verängstigt, zu etwas Namenlosem degradiert, der eigenen Person beraubt. Und man weiß, dass es nur eine Ahnung davon ist, wie es sich in der Realität anfühlen muss.”

Anne Thompson von Indiewire schreibt, Carne y Arena sei “bahnbrechend, bewegend, etwas, das man gesehen haben müsse”. Noch überschwänglicher äußert sich Owen Gleiberman, der bekannte Filmkritiker von



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