Die Marktforscher von Strategy Analytics kalkulieren mit einem Umsatz von 895 Millionen US-Dollar, der in 2016 durch den Verkauf von VR-Brillen erzielt werden soll.

Kabetec VR-Brille

Den deutlich größeren Anteil des Umsatzes sollen die Premiumhersteller Sony, Oculus VR und HTC einstreichen, obwohl die stationären VR-Brillen für Konsole und PC nur 13 Prozent des gesamten Marktes für sich beanspruchen. Die drei VR-Brillen werden laut den Analysten in 2016 insgesamt rund 1,7 Millionen Mal verkauft. Die meisten Nutzer würden Virtual Reality auch in diesem Jahr noch immer hauptsächlich mit mobilen VR-Brillen wie Cardboard oder Gear VR erleben – die allerdings nicht ansatzweise das gleiche VR-Erlebnis wie die großen Vorbilder bieten.

Daher gehen die Analysten davon aus, dass das Management von Erwartungen ein wichtiger Erfolgsfaktor für die wachsende Branche ist, speziell im Kontext der “technischen Limitierung von VR-Brillen auf Einsteigerniveau.” Sie sehen allerdings auch das Potenzial, hochwertige Inhalte vorausgesetzt, dass Smartphone-VR als “Einstiegsdroge” fungiert, die Neulinge vom Kauf hochwertiger VR-Brillen überzeugen könnte. Ob Cardboard und Co. dem Ruf von Virtual Reality auf lange Sicht mehr schaden oder nutzen, ist auch innerhalb der Branche strittig.

VR-Branche: Umsatz und Marktaufteilung 2016. Grafik: Strategy Analytics

VR-Branche: Umsatz und Marktaufteilung 2016. Grafik: Strategy Analytics

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