Das Schweizer Startup Imverse präsentierte auf dem Sundance Film Festival ein Kamerasystem, das VR-Nutzer dreidimensional aufnimmt und deren Körper in Echtzeit passgenau in die VR-Erfahrung integriert.

Kabetec VR-Brille

Wer sich eine VR-Brille aufsetzt, lässt den eigenen Körper verschwinden: Die Beine, der Rumpf, die Arme sind nicht mehr zu sehen oder werden durch einen simulierten Körper ersetzt. Das Gleiche gilt für die Umgebung: Menschen und Objekte werden unsichtbar und es existiert nur noch die Virtual Reality.

Das wirkt isolierend und kann stören, wenn man im Auge behalten will, was um einen herum geschieht. Deshalb ist die langfristige Vision der Industrie eine Mixed Reality, die Nutzer Elemente der realen und digitalen Welt beliebig mischen lässt.

Echte Menschen oder Objekte in der Virtual Reality sehen zu können, ist nicht nur praktisch, sondern könnte auch die Immersion steigern, zumal sie anders als Bits und Bytes eine physische Qualität haben. Damit könnte eine vollkommen neue Art von Spielerfahrung entstehen.

Das Ziel ist die Miniaturisierung der Technologie

Für den Leiter von Oculus’ Forschungsabteilung Michael Abrash ist der erste Schritt in diese Richtung ein VR-System, das mittels interner oder externer Kameras reale Objekte dreidimensional erfassen und in die VR-Brille zaubern kann. Die Virtual Reality wird folglich um reale Objekte erweitert oder angereichert. Abrash nennt dieses Konzept “Augmented Virtual Reality“.

Ein Team von Ingenieuren des Startups Imverse arbeitet seit fünf Jahren an der entsprechenden Grundlagentechnologie. Der Aufbau ist noch sehr aufwendig, da …

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Die große VR-Brillenschwemme | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.