“The Invisible Hours” ist eines der außergewöhnlichsten und spannendsten Erzählexperimente. In einem Artikel erzählt der Autor von den immensen Herausforderungen, die mit der Umsetzung des einzigartigen Erzählkonzepts einhergingen.

Das Herrschaftshaus Nikola Teslas liegt fernab der Zivilisation auf einer kleinen Insel. Während nach und nach sieben Gäste eintreffen, zieht ein Sturm über dem Eiland auf. Als die Gäste wenige Stunden später den genialen Erfinder ermordet vorfinden, beginnt die Suche nach dem Täter. Doch wer könnte der Mörder sein?

Ein begehbares Raum-Zeit-Kontinuum

Der VR-Nutzer schlüpft nicht in die Rolle eines der Charaktere, sondern ist eine Art Hausgeist, der die Gäste unbemerkt observieren kann. Um den Mörder zu finden, wechselt man von Zimmer zu Zimmer, hört Gespräche mit, beobachtet Verdächtige und untersucht Gegenstände. In die Handlung eingreifen kann man nicht.

Die Geschehnisse im Haus entfalten sich unabhängig davon, wo man sich aufhält. Das bedeutet, dass man Ereignisse wiederholt in Gang setzen muss, um alle Einzelheiten aufzudecken. Mit einer Uhr kann man den Fluss der Zeit manipulieren kann und nach Belieben vor- und zurückspulen.

Die Realität als sphärisches Narrativ

Rob Yescombe schrieb die Dialoge und war für die Umsetzung der Geschichte zuständig. Bei Gamasutra schreibt er, dass das Team die narrative Struktur des realen Lebens imitieren wollte. Jeder Mensch sei der Protagonist seiner Lebensgeschichte, aber zugleich eine Figur in den Lebensgeschichten anderer Menschen. Man spiele mehrere Rollen und keine der Geschichten kann für sich allein stehen. Sie ist mit den anderen Geschichten verwoben.

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