Eine Studie bestätigt die Intuition, dass Menschen mit der VR-Brille Inhalte eindrücklicher wahrnehmen und entsprechend besser erinnern als am herkömmlichen Monitor.

Nach Cicero war es der antike Dichter Simonides aus Keos, der bemerkte, dass man Dinge leichter auswendig lernen kann, wenn man sie in der eigenen Vorstellung Orten in einem Raum zuordnet. Diese Loci-Methode – heute eher unter dem Namen “Memory Palace” bekannt – nutzen viele der weltbesten Gedächtnismeister.

Forscher der Universität Maryland haben nun untersucht, inwieweit die Memory-Palace-Methode von der verbesserten räumlichen Orientierung und Immersion einer VR-Brille im Vergleich zum klassischen Monitor profitiert.

Bei einem Experiment wurden den Probanden in zwei virtuellen Umgebungen Portraitaufnahmen bekannter Personen gezeigt und einem Ort zugeordnet. Die Nutzer schauten sich die Fotos von einem vorgegebenen Standpunkt entweder mit Mausbewegung am Monitor oder mit Kopfbewegung mit der VR-Brille an.

Nicht schön, aber effizient: Die Memory-Palace-Methode in Virtual Reality lässt Probanden besser erinnern. Bild: Universität Maryland

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