Mit “Storyboard VR” für HTC Vive sollen Autoren und Designer einfach und schnell 360-Grad-Storyboards entwickeln können.

Ein wesentlicher Paradigmenwechsel beim Wandel von herkömmlichen Computern hin zu VR und AR ist die Räumlichkeit von Inhalten. Das Medium als sichtbarer Träger von Information – beispielsweise ein Display oder das Zeitungspapier – verschwindet.

Rein technisch betrachtet kleben die Inhalte zwar wie gehabt an einem Monitor mit Rahmen, aber unsere Wahrnehmung lässt sich leicht täuschen. Gefühlt findet der Inhalt außerhalb des Mediums statt.

Autoren und Designer stellt das vor eine neue Herausforderung: Sie müssen Inhalte so konzipieren, dass sie räumlich funktionieren. Im Arbeitsalltag werden aber hauptsächlich Werkzeuge für die Kreation genutzt, die für klassische 2D-Medien – mit Rahmen – entwickelt wurden.

Entsprechend müssen neue Werkzeuge her, die es ermöglichen, VR- und AR-Inhalte von Anfang an räumlich zu konzipieren. Die Hersteller von Engine-Baukästen wie Unity oder Unreal haben diesen Trend erkannt und bieten erste Lösungen an. Entwickler können direkt in der Virtual Reality für Virtual Reality bauen und programmieren.

Ergänzend gibt es Apps wie Googles Tilt Brush oder Oculus’ Medium, die Kreation im Raum statt am Display ermöglichen und die sich vornehmlich an Gestalter und ambitionierte Laien richten.



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