Ingenieure der Stanford University haben eine Lichtfeldkamera mit einem extra weiten Sichtfeld entwickelt. Von der Technologie könnten Roboter, selbstfahrende Autos, sowie Virtual und Augmented Reality profitieren.

Kabetec VR-Brille

Lichtfeldkameras speichern nicht nur ein zweidimensionales Abbild der Umgebung, sondern fangen zusätzlich die Richtung und die Distanz des Lichts ein, das auf die Linse trifft. Das Ergebnis ist ein räumliches Bild, bei der die Blickperspektive nicht mehr ganz so fix ist wie bei herkömmlichen Fotografien.

Die Stanford-Ingenieure Donald Dansereau und Gordon Wetzstein vergleichen 2D-Fotografien und volumetrische Aufnahmen mit dem Blick durch ein Guckloch und ein Fenster.

“Bei einer herkömmlichen Fotografie kannst du deinen Kopf nicht bewegen, um mehr Informationen über die Tiefe, die Lichtdurchlässigkeit und -Streuung zu erhalten. Wenn du durch ein Fenster blickst, kannst du deine Blickperspektive verschieben und auf diese Weise Eigenschaften wie die Form, die Transparenz und den Glanz von Gegenständen wahrnehmen”, sagt Dansereau gegenüber Stanford News.

Ein Sichtfeld von 140 Grad

Das Besondere an Stanfords Prototyp ist das extra weite Sichtfeld, das durch eine einzelne, sphärisch geformte Linse ermöglicht wird. Laut den Ingenieuren deckt sie einen Bereich von nahezu 140 Grad ab. Damit das sphärische Bild von einem 2D-Sensor korrekt verarbeitet wird, entwickelten die Ingenieure spezielle Algorithmen.

Mit der neuen Kamera ausgerüstet, könnten Roboter ihre unmit…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Die große VR-Brillenschwemme | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.