Update vom 9. Februar 2017:

Laut einem Bericht der Tech-Webseite The Information entwickelt Snap eine neue Generation Augmented-Reality-Filter für die Snapchat-App. Diese sollen reale Objekte in Echtzeit scannen und identifizieren können, um digitalen Einblendungen passgenau auf deren Oberfläche einzubetten.

Das Feature wird in einer internen Version der App bereits getestet und soll in neuen Filtern in naher Zukunft ausgerollt werden. Potenzial bietet die Funktion in vielen Bereichen, speziell für Werber, die zahlreiche Oberflächen in Werbeplakate verwandeln könnten, ohne auf vorgegebene Marker angewiesen zu sein.

Dennoch sollte man nicht die gleiche Präzision erwarten, wie sie Geräte bieten, die mit ergänzender Hardware fürs 3D-Scanning ausgerüstet sind. Snaps Engagement zeigt aber allemal, wo die Reise mit Augmented Reality vorerst hingeht: Die Technologie wird bis auf weiteres als spielerische und nützliche Ergänzung ins Smartphone-Ökosystem integriert. Dezidierte Brillen wie Microsofts Hololens sind noch weit von der Marktreife entfernt.

Ein weitere Zwischenschritt sind Smartphones mit verbauten Augmented-Reality-Sensoren, wie Google sie in diesem Jahr gemeinsam mit Partnern zahlreich auf den Markt bringen will.



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