Jedrick ist ein Opfer des Krieges, doch er lebt noch: Er wird in einer Zelle gefangen gehalten, tagelang, monatelang, jahrelang. Ein Streifchen Himmel ist alles, was er während dieser Zeit von der Welt draußen sieht. Um seinen Verstand zu bewahren, erinnert er sich seines Lebens in Freiheit und der Liebe seines Lebens. Mit der VR-Brille taucht man wortwörtlich in die Erinnerungen des Kriegsgefangenen ein und erlebt eine ergreifende Geschichte.

Ich finde mich in einer grauen Gefängniszelle wieder. Ein junger Mann kauert am Boden. Traurig, in Gedanken versunken. Ich kann mich innerhalb des kleinen Verlieses bewegen und trete näher. Er scheint meine Präsenz zu spüren, blickt auf, doch sieht mich nicht.

Über seinem Kopf erscheint eine leuchtende, kleine Kugel. Ich trete näher, beuge mich ihr entgegen und merke, wie sie größer und größer wird: Vor mir faltet sich eine dioramenhafte Welt auf, die mich am Ende ganz umgibt. Nun bin ich nicht mehr in der Gefängniszelle, sondern schwebe über einer kleinen, italienischen Küstenstadt im Abendlicht.

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Erinnerungen sind der einzige Hoffnungsschimmer in der finsteren Zelle. BILD: Bob Los / BLAV

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