Per Fotogrammetrie erzeugt das Berliner Startup Realities frei begehbare, fotorealistische Duplikate realer Orte. Damit möchte es die Grundlage für virtuelles Reisen schaffen. Nun ist ein großes Update erschienen. Nach den Beelitzer Heilstätten und der Gefängnisinsel Alcatraz ist die neuste Reisedestination das kalifornische Death Valley.

Kabetec VR-Brille

Das digital rekonstruierte Death Valley besteht aus sechs teils sehr unterschiedlichen Regionen, zwischen denen man hin- und herspringen kann, indem man sich über eine historische Karte beugt und die Region auswählt, die man besuchen möchte. Während man sich zu Beginn auf dem flachen, trockenen Boden des Racetracks wiederfindet, kann man später entlang der Spitze einer großen Sanddüne oder zwischen den Felshängen einer Schlucht wandern.

Am meisten Eindruck machten auf mich die Häuserruinen am Rande einer Straße. Am äußerst plastisch wirkenden zerfallenden Gemäuer und den herumliegenden Gesteinsbrocken werden die Vorteile des fotogrammetrischen Verfahrens besonders deutlich. Hierbei werden eine Vielzahl Fotografien zu dreidimensionalen Modellen oder Szenen zusammengeführt, die täuschend echt aussehen.

Zwischen den Ruinen findet man auch einen Bau, der noch weitgehend unbeschädigt ist und aus einem einzelnen Raum besteht, der Schutz vor der sengenden Mittagssonne bietet. Begibt man sich hinein, sieht man, dass hier Menschen vorbeigekommen sind und Spuren hinterlassen haben: Die Wände sind von Namen, Daten, Grußbotschaften und Liebeserklärungen übersät.

Weitläufige Gebiete

Das Death Valley bietet die ersten weitläufigen Gebiete in Realities. So kann man von der Sanddüne herabsteigen und das Gebiet im Umkreis einiger hundert Meter erforschen – wobei der Detailgrad der Landschaft abnimmt, je weiter man sich vom Zentrum weg begibt.

Dennoch beweist Realities mit seinem neusten Update, dass man per Fotogrammetrie ganze Landstriche in die Virtual Reality übertragen kann. Wer Relax-Apps wie Perfect und



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