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Ready Player Me: Millionen-Invest für Metaverse-Avatare

Ready Player Me: Millionen-Invest für Metaverse-Avatare

Update vom 23. August 2022:

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Ready Player Me gibt die zweite Finanzierungsrunde bekannt: Das Avatar Start-up erhält 56 Millionen US-Dollar von Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz und weiteren Investoren, darunter Roblox-Mitgründer David Baszucki.

Das Start-up möchte mit dem frischen Kapital insbesondere die Services für Entwicklungsstudios verbessern. Das Avatar-System soll flexibler werden und Studios sollen die Möglichkeit bekommen, Avatar-Zubehör zu monetarisieren. Zudem sollen einzelne Kreative Zugriff auf Werkzeuge bekommen, mit denen sie an einem spielübergreifenden Avatar-Marktplatz teilnehmen können.

Seit 2014 hat Ready Player Me 85,5 Millionen US-Dollar Risikokapital erhalten. Die Avatar-Software wird laut des Unternehmens mittlerweile von mehr als 3000 Apps verwendet werden, was ein rasantes Wachstum speziell in den letzten Monaten bedeutet.

Bild: Ready Player Me

Ursprünglicher Artikel vom 29. Dezember 2021:

Mehr als 1000 Apps nutzen schon Avatare von Ready Player Me. Die einsteigerfreundliche Plattform konnte jüngst auch Investoren überzeugen.

In Sekundenschnelle generiert die Software von Ready Player Me aus einem Smartphone-Foto einen 3D-Avatar mit leichtem Comic-Einschlag. Alternativ ermöglicht der Editor von Ready Player Me auch selbst gebaute Figuren. Mithilfe dieses Konzepts konnte das Unternehmen Wolf3D Investoren überzeugen und erfolgreich eine Finanzierungsrunde abschließen.

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Im Rahmen der Serie-A-Finanzierung sammelte das Start-up 13 Millionen US-Dollar ein. Hauptinvestor ist der Risikokapitalgeber „Taveet+Sten“. An der Spitze dieses Kapitalgebers steht Taavet Hinrikus, Gründer des Geldtransfer-Dienstes Wise und einst erster Angestellter von Skype. Sein Partner Sten Tamkivi startete 2014 die Karriere-Plattform Teleport. Weitere Geldgeber sind Konvoy Ventures, NordicNinja und Tom Preston-Werner (Mitgründer von Github).

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Unterstützung durch Fintech-Veteranen

Das Ziel sei, Ready Player Me zum „Standard-Avatar-System für das Metaverse“ zu machen, so CEO Timmu Tõke bei der Bekanntgabe der Finanzierungsrunde. Die Crossplatform-Avatare sollen also in möglichst vielen Apps auftauchen, sowohl in Virtual Reality als auch auf dem herkömmlichen Bildschirm. Ein mit dem Generator erstellter Avatar kann als 3D-Modell heruntergeladen werden.

Das Unternehmen aus der estnischen Hafenstadt Pärnu startete vor rund einem Jahr eine Zusammenarbeit mit LIV. Die Mixed-Reality-Videoplattform ermöglicht die Einblendung von VR-Spielenden als Avatare innerhalb der VR-Erfahrung – das macht eine Aufzeichnung oder einen Live-Stream der VR-Erfahrung für Außenstehende interessanter. Später folgte die Unterstützung der beliebten Social-VR-App VRChat.

Kooperationen mit großen Marken geplant

Künftige Pläne von Wolf3D umfassen modische Kleidungsstücke für Avatare. Ebenfalls geplant sind NFT-Wearables, also einzigartige Accessoires mit Blockchain-Anbindung. Zuvor gab es bereits Partnerschaften mit Dior, New Balance und dem Musiker Deadmau5 (NFT-Collection “Head5”).

„2021 war ein Jahr des Durchbruchs für Ready Player Me“, erklärt Tõke. „Indem wir den Leuten Avatare geben, die quer durch virtuelle Welten reisen, können wir die Verbindung im Metaverse stärken. Das Metaverse ist nicht ein Ort oder eine Plattform, es ist ein Netzwerk aus tausenden Erfahrungen“.

Mithilfe der Investition wolle man vorwiegend das Partner-Netzwerk und Monetarisierungs-Tools ausbauen. Entwickler sollten es künftig leichter haben, mit Anpassungen und NFTs Geld zu verdienen, so der CEO.

Quellen: Blog, VentureBeat, Blog 2