Marktforscher des US-amerikanischen Finanzdienstleister Citi haben eine Studie veröffentlicht, die die Zukunft von Virtual und Augmented Reality sehr positiv beschreibt.

Kabetec VR-Brille

Die Analysten von Citi schätzen, dass der Markt für VR und AR in zwanzig Jahren mehr als zwei Billionen US-Dollar groß sein wird. In den nächsten zehn Jahren soll er auf 692 Milliarden US-Dollar wachsen.

Der Verkauf von VR-Brillen soll gemäß Citi-Studie industrieübergreifend der größte Treiber sein. Bis Ende 2017 würden circa zehn Millionen VR-Brillen verkauft, bis 2020 sollen es 30 Millionen und bis 2025 40 Millionen Geräte sein.

Geht man nach der aktuellen Marktsituation, dürften knapp über eine Million VR-Brillen in den Haushalten vorhanden sein – Cardboard ausgeklammert. Das Wachstum müsste demnach in den kommenden Monaten rasant zunehmen, um der Citi-Prognose gerecht zu werden.

Damit VR im Mainstream ankomme, so die Marktforscher, müsse der Durchschnittspreis für VR-Brillen zuerst auf 300 bis 400 US-Dollar fallen. Sie schätzen, dass die Herstellungskosten einer VR-Brille wie Oculus Rift bereits heute bei lediglich 289 US-Dollar liegen. Langfristig würde der Preis für VR-Brillen daher unter die 200-Dollar-Grenze fallen, glauben die Analysten.

Das scheint recht optimistisch: Laut den Analysten von IHS Markit kosten die einzelnen Bauteile der Rift-Brille derzeit über 200 US-Dollar. Hinzu kommen Kosten für Forschung und Entwicklung, Produktion, Logistik und Service sowie Zubehör.…

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