Mit Tiny Trax wollten die Entwickler von Futurlab ein bekanntes Spielkonzept für Playstation VR in die Virtual Reality übertragen. Doch das vermeintlich einfache Unterfangen wurde für das Studio fast zum Fiasko.

Kabetec VR-Brille

James Marsden gründete das Entwicklerstudio Futurlab vor rund 15 Jahren und hat in der Spielentwicklung entsprechend viel gesehen und erlebt. Als das Studio seinen ersten VR-Titel in Angriff nahm, konnte er nicht ahnen, dass die Entwicklung ihm und seinem Team den Schlaf rauben würde. “Wir hatten mit dem Spiel jedes Problem, das man als Studio haben kann”, gesteht Marsden gegenüber Games Industry.

Tiny Trax basiert auf einem relativ simplen Spielprinzip: Man sitzt in der Nähe einer virtuellen Carrera-Bahn und steuert mit dem Gamepad Modellautos. Das Ziel ist es, vor der KI oder menschlichen Mitspielern eine bestimmte Anzahl Runden zu drehen. Die Entwickler wollten von Anfang ein Rennspiel machen und wählten dieses Spielszenario, um VR-Übelkeit zu vermeiden.

Dabei entstanden unerwartete Probleme, die bei einem Bildschirmspiel nicht aufgetreten wären. “Bei der VR-Brille ist das Sichtfeld recht klein und der Fokusbereich geradezu winzig. Wir bemerkten, dass Spieler auf der Rennstrecke außer dem Modellauto nichts erkennen konnten.”

Das führte dazu, dass Spieler regelmäßig mit Hindernissen kollidierten oder von der Strecke abkamen, egal wie gut sie auf ein Ausweichmanöver vorbereitet waren.



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