Playstation VR: Auf der Suche nach der Killer-App für VR

Playstation VR: Auf der Suche nach der Killer-App für VR

Für Sony ist Playstation VR ein großes Experiment, das potenziell den Gaming-Markt neustarten, aber ebenso gut eine gänzlich andere Form des Entertainments prägen könnte.

Als 2005 das Denkspiel „Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging“ auf den Markt kam, war nicht abzusehen, dass der Titel zur Killer-App für Nintendos tragbares Spielegerät DS avancieren und Millionen Einheiten verkaufen würde.

Prognostiziert hätte diesen Erfolg niemand, ganz sicher nicht Nintendo selbst. Gehirn-Jogging erreichte Zielgruppen, die für gewöhnlich weit außerhalb des Beuteschemas des japanischen Konzerns liegen.

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Solche „Events“ braucht es laut Sonys Marketing-Manager Jim Ryan, damit eine neue Plattform erfolgreich wird. Er ist zuversichtlich, dass für Sonys Playstation VR Titel in Arbeit sind, die diesem Event-Anspruch gerecht werden können. Als Beispiele nennt er den Psycho-Horror in „The Inpatient“, den Koop-Shooter „Bravo Team“ oder die VR-Erfahrung zu „Breaking Bad“.

Letztgenannte ist weder eindeutig Film noch Spiel, sondern ein interaktives Erlebnis, das außerhalb der Grenzen klassischer Genre-Definitionen existiert. Ryan glaubt daran, dass Playstation VR die Linie zwischen Film und Spiel verwischen kann.

„Mit VR wird diese Linie sehr unscharf und es gibt viele VR-Erfahrungen, die wir als Nicht-Spiel einordnen würden, die aber sehr wohl interaktiv sind“, sagt Ryan. „Ich denke, es ist eine gute Sache, diese Barrieren einzureißen, die niemandem helfen.“

In dem Spiel schlüpft man in die Rolle eines Patienten, der sein Gedächtnis verloren hat und herausfinden muss, was mit ihm geschehen ist.

Playstation VR: „The Inpatient“ setzt auf psychologischen Horror

Entwickler müssen Virtual Reality noch lernen

Ryan ist zufrieden mit den bisherigen Veröffentlichungen von Sonys eigenen Teams für Playstation VR. Zum Marktstart sei exzellente Software erschienen. Immer mehr Monitorspiele würden ergänzend einen VR-Modus bieten, das beste Beispiel sei Resident Evil 7.

Dass es nach dem Launch eine Phase mit weniger Neuerscheinungen gäbe, sei völlig normal. Es sei sehr schwierig, die richtige Balance zu finden, wenn man eine neue Plattform mit maximaler Aufmerksamkeit einführen wolle. Außerdem hätten Entwickler noch Probleme, mit dem neuen Medium zurechtzukommen.

„Virtual Reality ist eine neue Art des Gamings. Entwickler haben noch Probleme, das zu verstehen“, sagt Ryan. Dies gelte insbesondere für externe Studios, die noch nie mit VR gearbeitet hätten und erst beim Entwicklungsprozess lernen.

Insgesamt ist Ryan zufrieden mit Playstation VRs Software-Angebot nach dem ersten halben Jahr: „Ich denke, es ist nicht schlecht. Ich schäme mich nicht im geringsten dafür.“

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