Eigentlich ist das aktuelle Playstation-VR-Modell schon der zweite Schritt in Sonys Virtual-Reality-Strategie. Die erste Playstation-VR-Brille erschien bereits 2002 für die Playstation 2.

Kabetec VR-Brille

Das Gerät hörte auf den sexy Namen “PUD-J5A” und wurde exklusiv über Sonys Online-Store in Japan verkauft. Es kostete umgerechnet rund 470 Euro (59.800 Yen). Offizielle Verkaufszahlen veröffentlichte Sony nicht, wahrscheinlich war das Gerät ein ähnlicher Erfolg wie Nintendos Virtual Boy aus 1995 – nämlich gar keiner. Dabei war die Technologie für 2002 alles andere als schlecht.

Im Unterschied zu Nintendos simpler 3D-Brille und anderen Videobrillen bietet die PUD-J5A-Brille tatsächlich VR-ähnliche Trackingfunktionen. Die Brille erfasst Kopfbewegungen auf der horizontalen und vertikalen Achse, auch die seitliche Neigung wird laut der Anleitung in eingeschränktem Umfang erkannt. Mit einem separaten Knopf kann jederzeit die Ausrichtung der Kopfposition zentriert werden.

Die Anleitung beschreibt die Bewegungsfreiheit beim Headtracking.

Die Anleitung beschreibt die Bewegungsfreiheit beim Headtracking. BILD: Sony

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