Gute Jump’n’Runs für Virtual Reality kann man an einer Hand abzählen. Mit “Astro Bot: Rescue Mission” sorgt Sony für den dringend benötigten Nachschub. 

Spiele wie Lucky’s Tale, Kin, Witchblood und jüngst Moss haben gezeigt, dass Plattformer in der Virtual Reality mindestens ebenso gut funktionieren wie auf einem 2D-Bildschirm. Da man durch die VR-Brille gesehen mitten in der Spielwelt sitzt, wirken die Landschaften und Dioramen zudem noch unmittelbarer und lebendiger.

Die US-Seite UploadVR konnte Astro Bot ausprobieren und zeigt sich begeistert von den VR-typischen Stilmitteln, die das Gefühl physischer Präsenz verstärken. So müssen sich Spieler wie in Kin (siehe Testbericht) mit dem Kopf im Raum bewegen, um den Laufwegen der Spielfigur zu folgen und mit Kopfstößen Hindernisse aus dem Weg räumen.

Eine weitere Besonderheit: Mit dem räumlich erfassten Gamepad kann man wie in Moss mit der Spielwelt interagieren. Man verschießt zum Beispiel einen Enterhaken, um Wände einzureißen oder katapultiert den quirligen Roboter per Schleuderfunktion an unerreichbare Orte.

Super Mario in besser?

Moss und Astro Bot spielen sich dennoch sehr unterschiedlich: “Moss setzt auf Geschichtenerzählen und transportiert Spieler in ein Märchen. In Astro Bot hingegen geht es eher um Geschicklichkeit und schnelle Reflexe”, sagt der kreative Leiter des Projekts Nicolas Doucet gegenüber UploadVR. Astro Bot sei daher eher mit klassischen Super-Mario-Spielen zu vergleichen, die pixelgenaues Springen erfordern.

Dennoch gebe es einen bedeutenden Unterschied zwischen den flachen Mario-Abenteuern und Astro Bot. “Die Größenverhältnisse der Welt in der Virtual Reality und die Beziehung, die ma…


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