3D-Plattformer für Virtual Reality sind selten. Da freut man sich umso mehr, wenn eine Perle wie Kin erscheint. Spielerisch und grafisch top, kann der Titel Fans des Genres nur wärmstens empfohlen werden.

Ich sitze wie ein Riese inmitten einer malerischen und doch fremd anmutenden Landschaft: Aus dem türkisblauen Gewässer ragen rot leuchtende Inseln mit kristallförmigen Gesteinsformationen auf. Da tritt aus einem Portal ein zierliches Mädchen mit großem, weißen Haarschopf.

Mit Oculus Touch steuere ich das wieselflinke Wesen und hüpfe von Inselchen zu Inselchen. Sie kann zuschlagen und Rollen vollführen. Schon kommen die ersten Gegner: schwarze Steinwesen, die wie Käfer aussehen und mir entgegenspringen und explodieren, wenn ich in die Nähe komme.

Ich greife an, doch die Biester sind schnell und überwältigen mich ein ums andere Mal. Nach einem Dutzend hastigen Versuchen wird mir klar: Kin in kein simples Hüpfspiel. Im Gegenteil: Jede Bewegung, jeder Schlag will überlegt sein. Wer die Schwächen des Gegners nicht kennt, der kommt nicht weit. Kin ist fordernder als ich gedacht hätte und das gefällt mir.

Behutsames Vorgehen gefragt

Mit der richtigen Tastenkombination und einer präzisen Ausführung lassen sich die Käfer überlisten. Ich trete durch ein zweites Portal und erscheine auf einer neuen, größeren Inselgruppe. Hier warten unbekannte Gegner auf mich, die schneller sind und gefährlichere Angriffe führen. In der Mehrzahl sind sie tödlich.

Ein kleiner Roboter begleitet die Spielfigur und zeigt deren Lebensleiste. Fällt die Lebensenergie auf Null, verliert das Mädchen eines von vier Leben. Sind alle vier Leben verbraucht, werden alle Gegner wiederbelebt und man muss das Gebiet von …

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