Oculus-Technikchef Michael Abrash ist bekannt für seine visionären Schilderungen, bei denen er weit in die Zukunft blickt. In einem aktuellen Blogbeitrag beschreibt er natürliche Interaktion und die glaubhafte Darstellung virtueller Menschen als wichtigste Erfolgsfaktoren.

Wie sollten sich Menschen in der Virtual Reality begegnen: als abstrakte Avatare oder als glaubhafte digitale Repräsentation ihrer realen Erscheinung? Derzeit dominiert der erste Ansatz Social-VR. Facebook setzt bei Spaces auf putzige Comic-Figuren, bei anderen Social-Apps ist es ähnlich.

Die Entwickler dieser Avatare sind jedoch nicht zwingend Überzeugungstäter. Sie wählen die abstrakte und vereinfachte Darstellung eines Menschen, da es noch keine technischen Lösungen gibt, die eine realistische Repräsentation erlauben.

Laut Oculus-Technikchef Michael Abrash ist die Entwicklung solcher Technologien der wichtigste Erfolgsfaktor, um Virtual Reality in den Mainstream zu bringen. Er spricht in diesem Kontext von glaubhafter Telepräsenz, dank der sich Menschen in VR begegnen und miteinander interagieren können ähnlich wie im echten Leben.

“Andere Menschen sind für Menschen am interessantesten. Unglücklicherweise sind wir hochgradig sensibel für jedes Detail, sodass die Darstellung virtueller Menschen die schwierigste Aufgabe bei VR ist”, schreibt Abrash.

Echte Menschen in der virtuellen Welt

Laut Abrash braucht es mindestens vier voneinander unabhängige Trackingverfahren, um einen Menschen glaubhaft zu digitalisieren. Neben der Erfassung der Augenbewegungen benötigt es präzises Hand- und Finger-, Körper- und G…

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