Eine kabellose und komplett eigenständige VR-Brille soll die Zukunft des VR-Marktes sein. Das glauben zahlreiche Branchenvertreter, darunter auch Facebook-Chef Marc Zuckerberg oder Oculus’ Codeguru John Carmack. Auf der Connect 3 stellte das Unternehmen den neuen Rift-Prototyp “Santa Cruz” erstmals hinter verschlossenen Türen vor.

Es war Facebook-Chef Zuckerberg persönlich, der im Stile des Apple-Gründers Steve Jobs die neue Hardware auf der Entwicklerkonferenz Connect 3 vorstellte. Es gebe eine Lücke, so Zuckerberg, zwischen der rein mobilen VR-Brille und einem an den PC gebundenen Gerät wie Oculus Rift. Neu ist diese Erkenntnis nicht. Aber neu ist sehr wohl, dass auch Facebook daran arbeitet, diese Lücke zu schließen. Und wenn der blaue Riese seine Milliarden US-Dollar für die Forschung und Entwicklung bereitstellt, dürfte dieses Ziel eher früher als später erreicht werden.

Der erste Prototyp ist zumindest so weit fortgeschritten, dass es Oculus VR nicht bei einem schnöden Trailer beließ, sondern ausgewählten Medienvertretern eine Kostprobe gab. Mitarbeiter aus Oculus’ Computer-Vision-Team schnallten die VR-Brille den Journalisten auf den Kopf. Anfassen durften diese das Gerät nicht, auch Bilder und Videos waren untersagt. Wohl aus gutem Grund, denn der Prototyp soll sehr unfertig aussehen und wurde mit Klebeband zusammengehalten. Da werden Erinnerungen wach an frühe Bilder des ersten Oculus Rift Entwicklerkits, das ebenfalls mit Klebestreifen geflickt war.

Oculus Rift der nächsten Generation

Santa Cruz bietet gegenüber der herkömmlichen Rift-Brille zwei Besonderheiten. Die Hardware, die die VR-Erfahrungen berechnet und…

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