Der Chiphersteller Nvidia ist eine treibende Kraft in der neuen Virtual-Reality-Branche. Kein Wunder, die neuen VR-Brillen geben Spielern und Nicht-Spielern gleichermaßen Grund, neue Grafikkarten zu kaufen. Bis die ganzen Kinderkrankheiten der neuen Technologie allerdings ausgemerzt sind, soll es laut dem Nvidia-Gründer noch 20 Jahre dauern.

Kabetec VR-Brille

Auf einer Nvidia-Pressekonferenz im Rahmen der Computex-Fachmesse zählt Nvidias Mit-Gründer Jen-Hsun Huang eine lange Liste an Mängeln der aktuellen VR-Technologie auf. Die Brillen seien deutlich zu unbequem, auch die Kabel würden stören. Es würde eine deutlich höhere Auflösung benötigt, außerdem müsse die Physik noch glaubhafter berechnet werden. Auch die grafische Qualität von gerenderten VR-Umgebungen sei noch zu rudimentär. Zwei wesentliche Probleme, die VR-Entwicklern ebenfalls noch Kopfzerbrechen bereiten, erwähnt Huang erst gar nicht: Interaktion und speziell die Fortbewegung.

Auf eine Nachfrage aus dem Publikum, welchen Beitrag sein Unternehmen zur Lösung dieser Probleme leisten könne, antwortet Huang wenig konkret: “In unserem Unternehmen experimentieren wir sehr viel. Wir haben hunderte Projekte laufen, die meisten davon schmeißen wir in die Tonne.”

Generell ist der Nvidia-Chef aber zuversichtlich, dass die Problemlösung gelingt, auch wenn es noch eine ganze Weile dauern soll. “Wir werden diese Probleme im Laufe der nächsten 20 Jahre lösen”, sagt Jen-Hsun Huang. “Aber es ist gut, wenn wir den Menschen weitere 20 Jahre Arbeit geben können.”

Nvidia will VR-Enthusiasten begeistern

Zuletzt kündigte Nvidia die beiden neuen Grafikkarten GTX 1080 und GTX 1070 an, die die Leistung ihrer Vorgängermodelle deutlich übertreffen und dabei preislich in einem ähnlichen Rahmen liegen. Das Unternehmen beschränkt sich allerdings längst nicht mehr auf den Gaming-Markt, sondern sucht auch gezielt nach neuen Märkten im B2B-Bereich, beispielsweise beim Einsatz von Virtual Reality in der Architektur oder bei 



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