Nimo ist ein Spatial Computer für die Hosentasche

Nimo ist ein Spatial Computer für die Hosentasche

Nimo ist ein aus Display-Brille und winziger Recheneinheit bestehender räumlicher Computer, der für Produktivität ausgelegt ist.

Die Brille heißt Nimo Glasses, die Recheneinheit Nimo Core. Beide laufen auf Basis des proprietären Betriebssystems Nimo OS. Hard- und Software sind aufeinander abgestimmt für möglichst reibungsloses Multitasking.

Die Brille projiziert bis zu sechs virtuelle Monitore in verschiedenen Tiefen und in einer Größe von 30 bis 100 Zoll in den Raum. Das Wearable ähnelt einer Sonnenbrille, ist jedoch etwas klobiger. Das Gewicht ist nicht bekannt. Im FAQ liefert das Start-up aber einige wichtige technisch Angaben: So unterstützt die Brille eine maximale Auflösung von 1.920 mal 1.080 Bildpunkten pro Auge, ein Sichtfeld von 45 Grad und eine Batterielaufzeit von circa 3 Stunden (via Nimo Core).

Nimo Glasses und Nimo Core vor schwarzem Hintergrund.

Nimo Glasses und Nimo Core. | Bild: Nimo Planet

Die kabelgebundene Recheneinheit Nimo Core ist etwa so groß wie ein Airpods-Pro-Gehäuse und passt somit problemlos in die Hosentasche. Sie ist ausgestattet mit einem Snapdragon XR2, 8 Gigabyte RAM und 128 GB Speicher. Nimo Core unterstützt Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.1. Das eigens entwickelte Rendering-System ist auf Effizienz getrimmt und reduziert die CPU- und Speichernutzung sowie Wärmeentwicklung.

Die hohe Portabilität des Systems soll es Nutzer:innen erlauben, den digitalen Arbeitsplatz überallhin mitzunehmen, ohne dass Außenstehende auf die virtuellen Bildschirme schauen können.

Nimo nutzt das Android-Ökosystem

Nimo Core hat eine Zweitfunktion als Eingabegerät: Es bietet ein Trackpad und dient als Handheld-Zeigegerät mit virtuellem Laserpointer, das den Zugriff auf die Desktop-Produktivitätsanwendungen erleichtert, die auf Nimo OS verfügbar sind. Zu Arbeitszwecken können Nutzer:innen eine Maus und Tastatur per Bluetooth mit der Recheneinheit koppeln.

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Das Betriebssystem beruht auf dem Android Open Source Project (AOSP) und Linux und baut auf dem Android-Ökosystem mit über 1.000 Produktivitäts-Apps auf. Mac und Windows werden ebenfalls unterstützt, via USB-C oder Remote Desktop.

"Berufstätige, die täglich an verschiedenen Orten arbeiten, beklagen sich häufig darüber, dass sie beim Umgang mit Geräten wie Smartphones, Tablets und Laptops immer wieder Kompromisse beim Arbeitsplatz und der Produktivität eingehen müssen", sagt Nimo-Planet-CEO Rohildev Nattukallingal. "Nimo setzt Spatial Computing auf eine einzigartige und optimierte Weise ein, um dies zu ändern und einen Arbeitsplatz der Unternehmensklasse zu bieten, der in die Tasche passt."

Das Produkt befindet sich derzeit in einer Beta und wird noch nicht verkauft. Interessierte können sich auf der offiziellen Internetseite einen Platz für den Kauf des Systems reservieren, sobald es verfügbar ist. Als Preis gibt Nimo Planet 1.299 US-Dollar an.