Was Spiegelneuronen für Empathie sind, leisten Ortszellen für unser Orientierungsvermögen: Sie bilden die neuronale Grundlage für die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung. Ein Forscherteam der Universität Kalifornien in Los Angeles (UCLA) nutzt VR, um die Funktion der Zellen besser zu verstehen.

An bekannten Orten müssen wir uns nicht ständig neu orientieren: Wir finden ohne Google Maps den Supermarkt um die Ecke. Nachts und in großer Eile erreichen wir das Klo rechtzeitig. Hoffentlich. Diese Fähigkeit verleiht uns unser Orientierungsvermögen. Doch wie funktioniert es?

2014 erhielten Forscher für die Antwort auf diese Frage den Nobelpreis für Medizin oder Physiologie: Sie fanden im Hippocampus und dem entorhinalen Kortex spezialisierte Zellen. Sie sind das Orientierungs- und Navigationssystem im Hirn von Tieren und Menschen.

Bild: © 2014 THE NOBEL COMMITTEE FOR PHYSIOLOGY OR MEDICINE / MATTIAS KARLÉN (AUSSCHNITT)

Bild: © 2014 THE NOBEL COMMITTEE FOR PHYSIOLOGY OR MEDICINE / MATTIAS KARLÉN…

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