Das Startup Lemnis Technologies aus Singapur entwickelt Varifokal-Technologie für VR-Brillen. Ein aktueller Prototyp basierend auf Windows Mixed Reality wird mit dem Innovationspreis der Computermesse CES 2019 ausgezeichnet.

In aktuellen VR-Brillen fokussiert der Brillenträger immer ein Display unmittelbar vor dem Auge – auch wenn er virtuell eigentlich in die Ferne blickt. Dieser motorische Konflikt kann Kopfschmerzen oder Unwohlsein verursachen. Die fixe digitale Fokusebene (circa ein bis zwei Meter) ist außerdem unrealistisch, stört also die visuelle Überzeugungskraft der VR-Welt.

Genau diesen motorischen Konflikt will das 2017 gegründete Startup Lemnis Technologies beseitigen: Der aktuelle Brillenprototyp “Verifocal” samt dazugehöriger Varifokal-Plattform wurde just mit einem Innovationspreis der Computermesse CES ausgezeichnet.

Die Prototyp-Brille basiert auf Windows Mixed Reality, bietet ein Inside-Out-Trackingsystem sowie zwei LC-Displays mit je 1.440 mal 1.440 Bildpunkten. Eine Standard-WMR-Brille also, könnte man meinen. Doch der äußere Eindruck täuscht.

| lemnis verifoca vr brille

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