Eine mobile Virtual-Reality-Brille, die ohne ein externes Trackingsystem Bewegungen korrekt im ganzen Raum erkennt und die eigenen Hände als Interface nutzt – das klingt nach Zukunftsmusik. Muss es aber nicht sein, wie Intel und IonVR zeigen.

Kabetec VR-Brille

Intels RealSense-Technologie macht im Kontext von Virtual- und Augmented-Reality eine Menge Sinn. Die kleine 3D-Kamera wurde speziell für Gestensteuerung, Gesichtserkennung und das 3D-Scanning entworfen. Sie erkennt die Umgebung in Echtzeit, kann ein 3D-Modell davon berechnen und diese dem Nutzer in der VR- (oder AR-)Brille anzeigen.

Gemeinsam mit IonVR stellte Intel auf der CES eine mobile VR-Brille samt Sensor-Smartphone vor, die das Bewegungstracking direkt integriert hat. Anstatt wie HTC Vive oder Oculus Rift externe Sensoren zu verwenden, erkennt die Smartphone VR-Brille mit RealSense die eigene Postion in Relation zum Raum. So kann der Nutzer, ähnlich wie mit HTC Vive, auch mit VR-Brille auf dem Kopf frei durch den Raum spazieren.

Sogar die eigenen Hände werden korrekt erkannt und können als Interface genutzt werden, um mit der virtuellen Welt zu interagieren. “Ein Controller ist toll, aber die gibt es schon seit es Atari und Nintendo gibt. Wenn man sich visuell in einer virtuellen Welt befindet, sollte auch die restliche Interaktion mit dem eigenen Körper funktionieren, sowohl Bewegung als auch Hand-Tracking, ” sagt Paul Zhao, verantwortlich für das Marketing bei Intel Perceptual Computing.

Der größte Vorteil: IonVR braucht keine Kabel und die Bedienung ist, typisch für Smartphone VR-Brillen, denkbar einfach. Außerdem nutzt die Brille eine Technologie, die IonVR “Motion Sync” nennt. Zusätzlich verbaute Hardware, wahrscheinlich externe Sensoren wie bei Gear VR, sollen Bewegungsunschärfe und Latenz verbessern. Auch die verbauten Linsen sollen von höherer Qualität sein als bei normalen Cardboard-Lösungen. Das macht IonVR potenziell zu einem GearVR-Konkurr…

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