Direct Reality: Microsoft arbeitet an Grafikschnittstelle für räumliche Computer

Direct Reality: Microsoft arbeitet an Grafikschnittstelle für räumliche Computer

Anfang Juni ließ sich Microsoft beim US-Patentamt den Begriff „Direct Reality“ markenrechtlich schützen. In einem Interview verrät Xbox-Chef Phil Spencer, worum es sich bei der neuen Marke handelt.

Der Antrag, auf den zuerst die US-Seite Gamespot aufmerksam wurde, betrifft laut Beschreibung eine „Computerspielsoftware“ im Kontext „holografischer Anwendungen“. Der Fund hat Spekulationen ausgelöst, ob das Patent mit Microsofts Mixed-Reality-Plattform oder einer möglichen VR-Unterstützung für die neue Xbox zu tun haben könnte.

In einem Video-Interview mit Jeff Gerstmann von Giant Bomb (siehe unten) verrät Phil Spencer mehr über Direct Reality. Laut dem Xbox-Chef handelt es sich um eine Grafikschnittstelle für die Windows-Plattform ähnlich DirectX, aber für Virtual-Reality-Anwendungen. Das Ziel sei, dass entsprechende Software auf jeder VR-Brille läuft. Idealerweise so, wie ein Spiel mit jedem Monitor funktioniert.

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Zusammenarbeit mit Oculus und Valve

Spencer sagt ebenfalls, dass Microsoft mit Oculus und Valve an der Grafikschnittstelle arbeitet. Da der VR-Markt wegen teils inkompatibler VR-Technologien stark fragmentiert ist, ist der Vorstoß des Redmonders Unternehmens zu begrüßen. Ob Hersteller wie HTC und Oculus ihre VR-Brillen für Microsofts Mixed-Reality-Plattform freigeben, steht hingegen auf einem anderen Blatt.

Die Unternehmen wurden zwar von Microsoft eingeladen, der Plattform beizutreten. Bisher sind sie dieser Einladung aber nicht gefolgt – oder haben zumindest nichts dergleichen verlauten lassen. Das muss niemanden überraschen: Mit Viveport und dem Oculus Store arbeiten die Unternehmen daran, ihren eigenen App Store aufzubauen.

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