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Meta Quest: Taschenkino dank USB-Stick – mit Skybox VR geht's

Meta Quest: Taschenkino dank USB-Stick – mit Skybox VR geht's
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Ich habe das neue USB-Feature nun mit einem schnellen USB-Stick, dem Kingston DataTraveler Max (Amazon-Link), getestet, der eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 1.000 MB/s bietet. Mit diesem USB-Stick funktionieren nun alle von mir getesteten Videodateien ohne Pufferzeiten und ohne Ruckeln. Das 3D-Video war immer noch nicht abspielbar, weshalb ich es mit anderen Videodateien versuchen werde. Ein Nachteil gegenüber meinem alten UBS-Stick ist, dass der Kingston DataTraveler Max sehr lang ist und dementsprechend weit aus dem Headset herausragt.

Skybox VR unterstützt jetzt Videowiedergabe via USB-Stick. Ich habe das Feature mit Meta Quest 3 ausprobiert.

Skybox VR ist ein Videoplayer, der alle gängigen Formate und Auflösungen unterstützt. Er kann 2D-Filme in UHD, 4K oder 8K, 3D-Filme oder VR-Filme in 180- und 360-Grad abspielen. Die Videos könnt ihr mithilfe eines Kabels und Sideloading von eurem Rechner auf Meta Quest übertragen oder via UPnP/DLNA-Server direkt ins Headset streamen.

Skybox VR bietet verschiedene virtuelle Umgebungen für das Betrachten von Videos und Filmen. Alternativ könnt ihr auch den Passthrough-Modus aktivieren und Inhalte an die Wand oder Decke projizieren.

Das neueste Update 1.1.7. bringt Unterstützung für USB-Sticks. Damit lassen sich Videos und Filme, die auf einem eingesteckten USB-Stick gespeichert sind, in Skybox VR auswählen und abspielen. So wird das VR-Headset zu einem Taschenkino, das einem auf längeren Reisen die Zeit verkürzt, ohne dass man die Filme vorab auf das Gerät übertragen und den (häufig knappen) Speicher des Geräts beanspruchen muss. Auch Sideloading-Kenntnisse braucht es damit nicht mehr.

Auf Quest 3 Filme schauen mit USB-Stick: Mein Ersteindruck

Ich habe das Feature ausprobiert. Skybox VR unterstützt die Dateisysteme FAT32, exFAT, NTFS und HFS+. Sobald ihr den USB-Stick in die Quest steckt und eine Lesefreigabe erteilt, seht ihr dessen Inhalt in der VR-App unter "USB Files".

Ich hatte bei meinem Schnelltest mit einer Reihe 2D-Filmen gemischte Ergebnisse. Einige Videos funktionierten einwandfrei, andere konnte Skybox VR nicht abspielen. Bei Filmen mit sehr hoher Bitrate kann es zu langen Pufferzeiten kommen oder Laderucklern beim Abspielen.

Einige dieser Probleme könnten auf nicht unterstützte Codecs zurückzuführen sein oder auf meinen betagten USB-Stick. Mit einem zeitgemäßeren Exemplar erzielt ihr womöglich bessere Ergebnisse. Ich habe auch einen 3D-Film ausprobiert, der jedoch nicht abgespielt wurde.

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Die Filme, die Skybox VR wiedergeben konnte, sahen hervorragend aus, egal ob in den virtuellen Umgebungen oder im Passthrough-Modus. Die App unterstützt Untertitel und bietet eine Vielzahl Einstellungsmöglichkeiten, mit der ihr die Erfahrung an eure Bedürfnisse anpassen könnt. Ich werde ganz sicher weiter mit Skybox VR und der USB-Stick-Unterstützung experimentieren.

Weitere Verbesserungen für Skybox VR

Ein Nachteil von USB-Sticks für diese Zwecke ist, dass ihr das Quest-Headset nicht gleichzeitig laden könnt. Es sei denn, ihr findet einen Adapter, mit dem beides zugleich möglich ist.

Das jüngste Update brachte neben dem USB-Stick-Support eine Reihe weiterer Verbesserungen. Die Entwickler fügten ein IMAX-Kino hinzu sowie die Möglichkeiten, Anti-Aliasing und einen Schärfefilter anzuwenden. Außerdem wurde das experimentelle Pro-HD-Feature, das die Renderqualität von Videos erhöht, verbessert und kann jetzt gleichzeitig mit Passthrough genutzt werden.

Diese und weitere Verbesserungen könnt ihr im Quest Store nachlesen. Geplante zukünftige Features könnt ihr dem Trello-Board entnehmen.

Skybox VR ist für 10 Euro im Meta Quest Store erhältlich.