Meta Quest 3: Neues Feature macht Mixed Reality zugänglicher

Meta Quest 3: Neues Feature macht Mixed Reality zugänglicher

Meta Quest 3 kann nun Möbel und andere Einrichtung identifizieren und beschriften, was die Nutzung von Mixed Reality enorm erleichtert.

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Quest 3 hat anders als frühere Quest-Headsets einen Tiefensensor, mit dem sich ein 3D-Scan eurer Umgebung anfertigen lässt. Das Feature heißt "Raum einrichten" und ist unter Einstellungen > Physischer Raum zu finden. Das digitale Duplikat der Wohnung liefert räumliche Informationen, die Mixed-Reality-Apps realistischer wirken lassen, etwa durch Objektverdeckung und -kollision oder besondere Licht- und Schatteneffekte.

Mit Quest-Update 64 erhielt das Feature ein großes Update, das seltsamerweise weder in den Versionshinweisen noch im Quest-Blog erwähnt wurde. Es gibt demnach keine offiziellen Informationen, was die verbesserte Raumeinrichtung alles mit sich bringt.

X-Nutzer Squashi berichtete zuerst von den neuen Fähigkeiten der Raumeinrichtung (siehe unten). Ich habe die Raumeinrichtung direkt vor und nach Quest-Update 64 vorgenommen und kann bestätigen, dass sie ein paar Tricks hinzugelernt hat. Doch welche?

Ein großer Schritt nach vorn für Quest 3

Vor dem Update konnte die Raumeinrichtung in meiner Wohnung nur Wände erkennen. Möbelstücke wie Sofas, Tische, Stühle, Schränke, aber auch Türen, Wandbilder und meinen Fernseher musste ich manuell einzeichnen und als solche identifizieren.

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Nach dem neuerlichen 3D-Scan wurden nicht nur die Wände besser erkannt, auch viele dieser Einrichtungsgegenstände wurden in ihren Größenverhältnissen korrekt vermessen und beschriftet. Die einzelnen Quader lassen sich anschließend von Hand justieren.

Die Raum- und Objekterkennung ist trotzdem längst nicht perfekt. Manche Wände und größeren Objekte wurden nicht oder unzureichend erkannt und der Fernseher beim zweiten Testlauf nicht registriert. Der Mixed-Reality-Shooter Home Invasion verweigerte den Dienst, weil die Raumeinrichtung eine unzureichende Zahl Wände, Türen oder Fenster aufwies. Ich muss beim digitalen Duplikat meiner Wohnung demnach manuell nachbessern, bevor ich loslegen kann.

Meta demonstrierte vor ein paar Wochen die Software SceneScript, die Objekte in Räumen automatisch erkennt, umreißt und beschriftet. Es ist nicht bekannt, ob Teile dieser Technologie in die verbesserte Raumeinrichtungsfunktion flossen.