Titelbild: Stanford / L.A. Cicero

Psychologen der Stanford Universität untersuchten über acht Wochen hinweg, ob der Blick durch die VR-Brille mehr Mitgefühl mit Obdachlosen und eine höhere Handlungsbereitschaft auslöst.

Eine Gruppe Psychologen der Stanford Universität rund um VR-Forscher Jeremy Bailenson untersuchten über zwei Studien und acht Wochen hinweg, ob VR mehr Mitgefühl für Obdachlosigkeit und eine höhere Bereitschaft zur Unterstützung auslöst.

Die Forscher traten mit der These an, dass die höhere visuelle Immersion mit der VR-Brille mehr Empathie zur Folge hat. Verglichen wurde die VR-Erfahrung mit einer Darstellung am Monitor, einer Erzählung über Obdachlosigkeit aus der Ich-Perspektive sowie der reinen Präsentation von Fakten.

VR wirkt nicht wie erwartet

Die Ergebnisse der ersten Studie widersprechen der These, dass VR langfristig das Mitgefühl steigert. Unmittelbar nach der VR-Erfahrung reagierten die 117 Probanden etwas stärker. Insgesamt fallen die Unterschiede gering aus.

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