Investor steckt 400 Millionen US-Dollar in die 3D-Engine Unity

Investor steckt 400 Millionen US-Dollar in die 3D-Engine Unity

Die Unity-Engine etabliert sich als führende Entwicklungsumgebung für Virtual und Augmented Reality. Weitere 400 Millionen US-Dollar dürften diese Positionierung festigen.

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Das Geld kommt vom US-Risikokapitalgeber Silver Lake, der sich von der Investition langfristig hohe Rendite bei geringem Risiko erhofft. Ein Grund für die Investition dürfte Unitys Dominanz bei der Entwicklung von Virtual- und Augmented-Reality-Apps sein.

Der größte Teil der aktuellen VR- und AR-Anwendungen laufen derzeit auf Basis von Unity. Geht es nach dem Unity-CEO John Riccitiello, sind es rund 70 Prozent. Laut Oculus-Gründer Palmer Luckey wurden für Samsung Gear VR gar 90 Prozent der verfügbaren Apps mit Unity gerendert.

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Sollten die Märkte für Virtual und Augmented Reality so exponentiell wachsen, wie es einige Marktforscher prognostizieren, dürfte Unity eines der wichtigsten - und reichsten - Unternehmen der gesamten Entwicklungsbranche werden. Unity selbst hat es sich zum Ziel gesetzt, "das Betriebssystem" für Virtual und Augmented Reality zu werden.

Den 400 Millionen US-Dollar ging eine Investition über 181 Millionen US-Dollar verschiedener Geldgeber im vergangenen Sommer voraus. Die Hälfte der 400 Millionen US-Dollar soll an Investoren und Mitarbeiter ausgeschüttet und der Rest in schnelleres Wachstum gesteckt werden.

Unity wird laut der Webseite Bloomberg nach der neuerlichen Investition auf einen Wert von 2,6 Milliarden US-Dollar geschätzt.

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Unity: Virtual-Reality-Editor ist ab dem 15. Dezember verfügbar

Unity-Engine: 181 Millionen US-Dollar von Investoren für VR/AR

Unity-CEO ist großer VR- und AR-Enthusiast

Der Unity-CEO John Riccitiello gehört zu den Aktivposten der Virtual- und Augmented-Reality-Szene. Seine Thesen zur Marktentwicklung waren in der Vergangenheit stets steil. Zum Beispiel äußerte er die Überzeugungen, dass Menschen eines Tages in VR und AR leben oder dass es bis 2020 weltweit 100 Millionen VR-Nutzer geben wird.

Anfang Mai ruderte er ein wenig zurück und dämpfte die Erwartungshaltung. Auf einer VR-Fachkonferenz in Los Angeles wandte er sich an die anwesenden Entwickler und bat sie, sorgsam mit ihren finanziellen Mitteln zu haushalten. "Wir dürfen nicht bankrottgehen, bevor wir überhaupt die Chance hatten, richtig loszulegen", sagte Riccitiello.

Er bereitete das Publikum aufs Tal der Enttäuschung vor, machte aber auch Mut: "Es wird funktionieren. Es wird nur nicht so schnell funktionieren, wie wir uns das vorstellen." Der Industrie für räumliche Computer traut er zu, ähnlich groß zu werden wie das Internet.

Auf einer Virtual-Reality-Fachkonferenz in Los Angeles warnt Unity-Chef John Riccitiello vor übertriebenen Marktvorhersagen.

Unity-CEO: VR und AR werden "so groß wie das Internet" - aber es dauert

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