Das Highlight der VR-Brille HTC Vive ist zweifelsohne das komplexe Trackingsystem “Lighthouse”, das Position und Bewegung des Spielers mit Lasern erfasst. Aber Laserblitze im Wohnzimmer – will man das?

Die amerikanische Zulassungsstelle für Kommunikationsgeräte (FCC) gibt nun grünes Licht sowohl für die Laser-basierten Trackingkameras als auch für die VR-Brille Vive und die mitgelieferten Bewegungscontroller. Dem Produktionsstart steht so zumindest keine Behörde mehr im Wege.

Eine vergleichbare Behörde wie die FCC gibt es in Europa nicht, stattdessen gibt es Rahmenabkommen zwischen der EU und den zuständigen Behörden der einzelnen Länder. Da laut der FCC die verwendeten Laser in die Klasse 1 fallen und somit als komplett ungefährlich eingestuft werden, dürfte es auch in Europa keine Probleme bei der Zulassung geben.

Die FCC-Freigabe gab leider keinen Aufschluss darüber, was der “große technologische Durchbruch” sein könnte, von dem HTC zuletzt sprach. Im Umkehrschluss bedeutet das: Offenbar braucht die neue Technologie keine erneute Freigabe durch die FCC, dürfte also zumindest nichts mit Datenübertragung und Kommunikationstechnologie zu tun haben.

Das Trackingsystem Lighthouse erlaubt laut HTC einen Bewegungsradius von rund 20 bis 25m² in der virtuellen Realität – Entwickler haben aktuell Zugriff auf etwa 16m². Die kleinen Boxen, die in den Ecken eines Raumes montiert werden, scannen den Raum mit Laserstrahlen, die in Abständen von wenige…

MIXED.de Podcast: VR, AR und KI - jede Woche neu

Jetzt reinhören: Alle Folgen


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.