A Chair in a Room ist das erste echte Horrorspiel für Virtual Reality. Und es verbreitet Angst und Schrecken.

Für das folgende Review sollte man wissen, woher ich eigentlich komme. Keine Sorge, ich meine nicht die belanglose Geschichte meine Geburt an einem Sommertag im Juni 1985. Oder die anschließende traumhafte Kindheit, welche ich in einer ländlich gelegenen Vorstadt verbringen durfte.

Gemeint sind meine recht frühen Berührungspunkte mit Horrorspielen und die daraus resultierende Liebe für das Genre. Viel früher als es die USK gerne hätte, hat meine Liebe mit Resident Evil auf der PlayStation ihren Anfang gefunden und mich danach so ziemlich alles zocken lassen, was die Bezeichnung “Survival Horror” verdiente.

Über die Jahre und mit zunehmendem Alter wurde ich aber immer weniger schreckhaft. Nur wenn ich es bewusst darauf anlegte und im dunklen Raum mit Kopfhörern durch die Gänge von Alien Isolation schlich, gab es noch die künstlich erzeugten Gänsehaut-Momente.

Entsprechend gespannt bin ich also auf die ersten Horrorspiele in Virtual Reality. Denn das Medium VR drängt sich dem Genre quasi auf. Wo sonst kann sich ein Entwickler noch gewiss sein, dass der Spieler keinen äußeren Einflüssen unterliegt und immer mitten in der Szene steckt? Im Vergleich zum herkömmlichen Monitor verspricht der virtuelle Horror, den Spieler viel tiefer in das Geschehen einzusaugen.

Pillen und Visionen in der Nervenheilanstalt

Meinen Einstand in das VR-Horror-Genre feiere ich mit A Chair in a Room: Greenwater vom Entwickler “Wolf and Wood Interactive”. Das Studio lieferte eine Google-Cardboard-App namens “Chair in a Room” ab, die sich zur am häufigsten heruntergeladenen mobilen VR-Erfahrung in 2015 entwickelte. Der neue Ableger Greenwater bietet eine komplett neue Story, ein für HTC Vive optimiertes Spielerlebnis und deutlich mehr Interaktion und Immersion.

Die Story ist leider schnell…

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