Mit räumlichen Computern wie Microsofts Hololens stehen Gestaltern neue Wege bei der Visualisierung offen. Sinn ergibt das beispielsweise im medizinischen Sektor.

Kabetec VR-Brille

Es schlägt, pumpt und pulsiert – und das mitten im Wohnzimmer. Microsofts Kopfcomputer Hololens berechnet eine exakte und vollständig animierte digitale Nachbildung des menschlichen Herzens. Das authentisch gerenderte 3D-Modell schwebt frei im Raum, sodass sich der Nutzer um das Herz herumbewegen und es aus allen Perspektiven betrachten kann.

Die vollständige Animation ist nicht als Showeffekt gedacht. Stattdessen transportieren die Bewegungen relevantes Wissen. Über das Animationssystem kann beispielsweise der Herzschlag im Falle eines Herzinfarkts, bei Bluthochdruck oder Vorhofflimmern simuliert werden.

Medizinern soll diese Art der Visualisierung dabei helfen, ein besseres Verständnis für verschiedene Krankheitsbilder und die Reaktionen des wichtigsten Muskels im menschlichen Körper zu entwickeln.

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