Hololens: Dieses Stück findet in der erweiterten Realität statt

Hololens: Dieses Stück findet in der erweiterten Realität statt

Die Schauspieler tanzen auf einer realen Bühne, aber die Kulisse und Spezialeffekte existierten nur digital. Zuschauer entdecken sie mit Hololens.

Ein unscheinbares Projekt der Case Western Reserve Universität in Ohio gibt einen Fingerzeig, wie Augmented Reality Bühnenaufführungen verändern könnte.

Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich auf der leeren Bühne und führen wie gewohnt ihr Stück auf. Dass etwas anders ist, zeigt erst der Blick ins Publikum: Die rund 80 Zuschauer betrachten die Bühne durch Microsofts Augmented-Reality-Brille Hololens, die das Bühnenbild und die Bewegungen der Akteure passgenau mit digitalen Objekten und Effekten anreichert.

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Sich drehende Tänzerinnen ziehen einen Wirbelsturm aus der Erde, ein Portal entsteht aus dem Nichts. Die visuelle Gestaltung soll einen traumähnlichen Zustand vermitteln. Dazu passt der Name der Inszenierung: „Imagined Odyssey“.

Der Anfang eines neuen Kreativmediums?

Laut einer Kritik der lokalen Presse ist die Aufführung als artistisches Experiment und Demonstration des Potenzials ein „uneingeschränkter Triumph“. Die Macher des Stücks hätten der Welt womöglich ein neues, kreatives Medium geschenkt.

Technisch konnte der Mixed-Reality-Tanz offenbar nicht in Gänze überzeugen: Der Kritiker wünscht sich mehr und unterschiedliche Effekte. Es seien nur wenige Hologramme gezeigt worden, die entweder zu kurz oder zu lange eingeblendet wurden oder nicht wesentlich für das Stück gewesen seien.

Geht es nach den Machern des Mixed-Reality-Projekts, ist es in dieser Größenordnung einmalig. Alle 80 Hololens-Brillen sind untereinander vernetzt und berechnen das digitale Bühnenbild perspektivisch korrekt abhängig vom Sitzplatz des einzelnen Zuschauers. Die Forscher von der Uni wollen die Erfahrungen mit in die Lehre nehmen und Konzepte finden, wie das Lernen im Klassenraum visuell erweitert werden kann.

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Augmented Reality wirkt am besten mit einer Brille, wie etwa mit Meta 2. Wie gut funktioniert die fortschrittliche AR-Brille wirklich?

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