Wie sieht die Zukunft von Livekonzerten aus? Vielleicht gibt es ein Szenario, indem Künstler ihre Hologramme auf die Bühnen weltweit entsenden.

Kabetec VR-Brille

Die Digitalisierung könnte das Ende der Einmaligkeit bedeuten, denn digitale Inhalte sind überall und für jedermann verfügbar. Nun definiert sich Einmaligkeit nicht allein über den Inhalt an sich, sondern auch über dessen Kontext. Ein Livekonzert vor Ort zu sehen, ist eben doch was ganz anderes, als den Stream auf YouTube anzuschauen.

Genau an der Stelle könnten Virtual und Augmented Reality die Grenze zwischen Realität und Digitalität weiter aufweichen. Beide Technologien haben das Potenzial, den exklusiven Zugang zu Events auszuhebeln, indem sie das Live-Gefühl deutlich besser transportieren als bisher bekannte Medien. Dreidimensional, räumlich, authentisch.

Rihanna singt und tanzt für Hololens-Nutzer

Bislang haben wir dieses Konzept vornehmlich bei Virtual Reality in der Anwendung gesehen. Beispielsweise streamt das US-Unternehmen NextVR hochwertige 360-Grad-Streams in stereoskopischem 3D direkt in die VR-Brille. Das funktioniert noch nicht perfekt, aber der mickrigen Auflösung und dem ein oder anderen Aussetzer zum Trotz ist das Mittendrin-Gefühl deutlich markanter als bei einem 2D-Display.

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