Tech Facts / Datenblatt
Preis

1500€
zur Zeit nicht verkäuflich

Release

Ende 2013 - Januar 2014

Größe und Gewicht

36 Gramm

Display

Prisma Projektor

Auflösung

640×360 Pixel

Refreshrate

keine Angaben

Sichtfeld

14° diagonal

Transparenz

100%

Steuerung

Sprache
kopfbewegung
Touchpad

Sound

Knochenleitungs-Lautsprecher

Kamera

4,6 MP Foto
720p HD Video

Tracking

GPS,
Lage- und Näherungssensoren

Betriebssytsem

Andoid 4.4

Anschlüsse

Mini-USB
Bluetooth
WLAN
UMTS

Stromquelle

Akkubetrieb

Prozessor

Dual Core 1,2GHz

Arbeitsspeicher

2GB RAM

Features

16GB Festplattenspeicher

Google Glass ist ein Minicomputer, der wie eine Brille am Kopf getragen wird. Mit Hilfe eines Prisma-Displays am rechten Auge kann der Träger digitale Inhalte in seiner realen Umgebung sehen. Die Augmented-Reality-Brille wurde am 19. Januar 2015 wieder vom Markt genommen. Google stoppte Anfang des Jahres den Verkauf der Google Glass Explorer Version und löste das bisherige Entwicklerteam auf. Als Grund nannte das Unternehmen zu geringe Verkaufszahlen und dass man sich erneut an die Entwürfe setzen wolle. Außerdem verfüge die Brille in dieser Version über einige Nutzungsschwächen und ließ Fragen zum Datenschutz mit Gesichtserkennung und heimlicher Fotofunktion offen. Besonders der fehlende Umgang von Google mit diesen Sicherheitsfragen sorgte schnell für eine schlechte Stimmung gegenüber dem Produkt in der Öffentlichkeit. Google Glass ist aktuell nicht auf dem freien Markt erhältlich.

News und Spekulationen zu Google Glass 2

Laut Google ist das Thema Google Glass aber noch nicht vom Tisch – ähnlich wie das Projekt “fahrerloses Auto” sei Google Glass ein Langzeitprojekt für Google, das nach und nach aufgebaut wird. Ende April gab der italienische Brillenhersteller Luxottica bekannt, dass das Unternehmen mit Google kooperiert. Das passt gut zu Googles Planung, Glass in Zukunft “gewöhnlicher” aussehen zu lassen, um das Image als “Nerd-Gadget” abzulegen. Nutzer von Google Glass wurden in den USA abschätzig als “Glassholes” bezeichnet. Außerdem soll Googles Datenbrille deutlich günstiger werden, die erste Variante war mit 1.5000 Dollar viel zu teuer, um in großen Stückmengen verkauft zu werden.

Diese Sachen brauchen Zeit. […] Google Glass ist für Google auch in Zukunft eine wichtige Plattform. Eric Schmitdt im Wallstreet Journal, März 2015

Google will in Zukunft den Arbeitsmarkt stärker in den Fokus rücken und startete daher unter anderem die Initiative “Glass at work“. Beispielsweise experimentiert der deutsche Automobilhersteller Volkswagen mit dem Einsatz von einfachen Datenbrillen bei der Lagerlogistik.

Aufbau und Funktion von Google Glass Version 1

Die Entwicklerversion von Google Glass wird ähnlich wie eine herkömmliche Brille mit Gestell am Kopf befestigt. Über das Prisma-Display über dem rechten Auge kann der Minicomputer Anwendungen von Smartphones und Computer sichtbar machen. Dies funktioniert über eine Anzeigetechnologie, bei der ein Rasterbild über das Prisma der Brille direkt auf die Netzhaut des Auges projiziert wird. Bei der so genannten…

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