Die 2017er-Version von Samsungs Gear 360 ist handlicher als der Vorgänger und beherrscht Live-Streaming. Den kleineren Formfaktor erkauft sich Samsung mit deutlichen Abstrichen bei der Bildqualität im Vergleich zum ersten Modell.

Für den kompakteren Formfaktor musste Samsung die beiden 15 Megapixel Bildsensoren gegen zwei kleinere 8,4-Megapixel-Sensoren tauschen. Die neue Gear 360 bietet demnach nur halb so viele Megapixel für Fotoaufnahmen und schießt Fotos mit einer maximalen Auflösung von 5.472 x 2.736 Pixeln (Einzellinse: 2304 x 1296). Der Vorgänger schaffte noch 7.776 x 3.888 Pixel (Einzellinse: 3072 x 1728).

Außerdem ist die neue Kamera weniger lichtempfindlich. Das Ursprungsmodell hat eine Blende von f/2.0 gegenüber einer f/2.2-Blende in der 2017er Version.

Diese beiden Downgrades machen sich insbesondere dann bemerkbar, wenn man die 360-Fotos mit einer VR-Brille anschaut. Sie sind wesentlich stärker verrauscht als beim Vorgänger, zeigen sehr deutliche Treppchenbildung an Kanten bei einer insgesamt geringeren Schärfe.

Der neue Modus für HDR-Fotos mit zwei aufeinanderfolgenden Aufnahmen bei unterschiedlichen ISO-Werten ist zwar eine sinnvolle Ergänzung, macht aber den schlechten Gesamteindruck bei 360-Fotos nicht wett.

Wer also in erster Linie 360-Fotos für die VR-Brille schießen will, ist mit der ersten Version der Gear 360 deutlich besser bedient. Der kleinere Formfaktor ist zwar toll, aber die Originalversion ist ähnlich portabel.

Den Qualitätsunterschied kann man gut anhand der folgenden Vergleichsaufnahme erkennen. Das 360-Foto der 2017er-Kamera hat weniger Details und eine ger…

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