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Gates01 ist ein“Ready Player One“-Käfig mit Laufband, schlanker VR-Brille und Haptik-Weste

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  • Videos zu den Komponenten ergänzt
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Update vom 7. Juni 2022: 

StepVR hat einige weitere Videos veröffentlicht, die die Komponenten des Metaverse-Käfigs Gates01 im Detail zeigen. Im folgenden Video gibt’s den omnidirektionalen Laufbandboden zu sehen.

Die VR-Brille ist recht schlank und bietet fortschrittliche Pancake-Linsen bei einer Auflösung von 4K. Für kurzsichtige Personen sind die Dioptrin in der Brille anpassbar.

Und dann wäre da noch die Weste, die ein „leichtes“ haptisches Feedback geben soll und gleichzeitig als Halterung dient, damit die Person im Metaverse-Käfig nicht gegen die Käfigwand rennt oder stürzt. Laut VR-Step-Gründer Guo Cheng kann die Weste ein Gefühl von Berührung durch eine andere Person vermitteln. Er zitiert in diesem Kontext Ready Player One.

Artikel vom 30. Mai 2022:

Metaverse-Käfig: Start-up eifert Ready Player One nach

Auf rund drei Quadratmetern will das chinesische Start-up „StepVR“ ein besonders immersives VR-Erlebnis bieten.

Der VR-Käfig „VR Gates01“ ist mit allem vollgestopft, was ein besonders immersives VR-Erlebnis im Ready-Player-One-Stil benötigt: Laser-Tracking für die Bewegungserfassung, eine Force-Feedback-Weste und ein „robotisches Haptik-System“, Handschuhe und der Boden ist ein Laufband.

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Ein leistungsfähiger PC ist ebenfalls in den Käfig integriert, die verbundene VR-Brille soll nur 150 Gramm wiegen. Der Käfig ist rund zwei Meter hoch und belegt eine Fläche von circa drei Quadratmetern.

Start-up-Gründer zieht Ready-Player-One-Vergleich

Metas VR-Brille ist für StepVR-Gründer Guo Cheng ein „kleines Spielzeug“ im Vergleich zu seinem Metaverse-Käfig. Er verspricht „totale Immersion“ im Stil von Ready Player One. Allerdings hinkt der Vergleich zu Meta, den Chengs Produkt wird zunächst nur im Arcade-Stil in Läden angeboten.

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Ein Mann steht in einem Käfig mit einer VR-Brille und einer Plastikkanone.

Der Metaverse-Käfig von StepVR ist laut des Gründers für maximale Immersion konzipiert. Er kommt zunächst nur für Geschäfte, eine spätere Heimversion ist eine Option. | Bild: StepVR

StepVR möchte den VR-Käfig in China ab Juli an Einkaufszentren und andere Geschäfte verkaufen. Der Verkauf nach Singapur startet im Oktober. 2023 ist dann der Marktstart in Japan, Südkorea, im Mittleren Osten, Nordamerika und Europa geplant.

Der Preis der Business-Version ist nicht bekannt, eine mögliche spätere „Family Edition“ könnte laut Guo zwischen 2000 und 2500 US-Dollar kosten.

„Unterhaltung und Bildung sind Eckpfeiler des Metaversums“, sagt Guo. „Unser Ziel ist es, die nächste Generation von Geräten für Home-Computing-Plattformen zu entwickeln, die nach dem Smartphone kommen werden.“

StepVR bringt Arcade-Erfahrung mit

Guo gründete StepVR 2013, nachdem er zuvor zehn Jahre bei einer niederländischen Firma an Wireless-Technologie gearbeitet hatte. Private Investoren unterstützten das Start-up laut Guo bislang mit rund 15 Millionen US-Dollar.

2019 startete StepVR „Future Battle“, eine VR-Spielhallenerfahrung für viele Personen gleichzeitig mit verschiedenen Games und eSports-Anspruch (siehe Video). Laut Guo konnte StepVR das Spiel bislang an 140 chinesische VR-Spielhallen verkaufen.

Laut Guo stecken im jetzt angekündigten Metaverse-Käfig neun Jahre Entwicklungserfahrung. Derzeit arbeiten rund 100 Angestellte für die Firma.

Quellen: South China Morning Post, Press release