Gaming mit der Hololens: Entwickler zeigt Portal-Demo

Gaming mit der Hololens: Entwickler zeigt Portal-Demo

Mit Hololens lassen sich die beliebten Portale aus Valves Kultspiel in der realen Umgebung platzieren.

Eigentlich ist Microsofts Augmented-Reality-Brille in erster Linie fürs Büro gedacht, aber das heißt ja nicht, dass man nicht mit Spielen experimentieren darf. Der auf Hololens spezialisierte Entwickler Kenny Wang programmierte eine AR-Version des Spieleklassikers „Portal“ von Valve.

Lässt man die technischen Defizite des aktuellen Hololens-Prototyps außen vor – zitternde Hologramme und ein zu kleines Sichtfeld – sieht die frühe Version erstaunlich brauchbar aus. Die portaltypischen Rätseleinlagen werden nahtlos in die reale Welt integriert und funktionieren ähnlich, wie man es aus der digitalen Vorlage für PC und Konsole kennt.

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Allerdings beschränkt sich der Spielablauf – logischerweise – auf Portal-Manöver mit einem Würfel. Während man im Virtual-Reality-Ableger selbst durch Portale steigen kann, wird das bei der AR-Version durch reale Wände verhindert.

Kenny Wang machte im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam, als er inmitten des Pokémon-Hypes eine experimentelle Hololens-Version des Smartphone-Spiels veröffentlichte.

Das erste Virtual-Reality-Portal, entwickelt von Fans, macht viel Spaß, hat mit den Klassikern aber nichts mehr gemein.

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Hololens für Endverbraucher: Dauert noch eine Weile

Geld wird Wang mit solchen AR-Spielen auf absehbare Zeit nicht verdienen können. Zuletzt gab Hololens-Projektleiter Alex Kipman bekannt, dass der Fokus von Microsoft für die Augmented-Reality-Brille weiterhin im industriellen Sektor liegt. Ein Grund dafür ist der hohe Preis, der vorerst nicht gesenkt werden kann.

Bei der Weiterentwicklung lege man besonderen Wert darauf, Komfort und Immersion zu erhöhen, sagt Kipman. Das wiederum würde es schwierig machen, die Kosten zu reduzieren, da mehr Geld in Forschung, Entwicklung und hochwertigere Bauteile investiert werden muss. Eine Hololens-Version für Endverbraucher müsse jedoch unter 1.000 US-Dollar kosten, um ernsthafte Erfolgsaussichten zu haben.

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| Featured Image: Kenny Wang