Facebooks Social-App Spaces macht in dieser Woche gleich zwei große Schritte in Richtung Mainstream. Der erste Schritt ist die massive Preisreduktion der VR-Brille um fast 200 Euro auf 449 Euro. Der zweite ist ein neues Live-Streaming-Feature, das deutlich mehr Menschen Einblick in die Möglichkeiten der Virtual Reality geben wird.

Mit der Live-Streaming-Funktion können bis zu vier Nutzer ihr virtuelles Treffen live über Facebook verbreiten. Zuschauer am Monitor sehen das Geschehen aus der Perspektive einer virtuellen Kamera, die die Nutzer in der VR-Umgebung flexibel platzieren können. So wie bei herkömmlichen Live-Videos können die Zuschauer kommentieren, Fragen stellen oder Emoticons senden.

Das ist geschickt, denn so schlägt Facebook eine Brücke zwischen der bekannten und der virtuellen Realität. Die hohen Reichweiten des sozialen Netzwerks in einer breiten Nutzerschaft dürften dafür sorgen, dass die neuen Möglichkeiten von Virtual Reality sichtbarer und besser nachvollziehbar werden. Das gilt gerade für die Nutzer, die keine eigene VR-Brille besitzen oder noch gar nicht mit VR in Kontakt gekommen sind.

Virtuelle Lehrstunde

Facebook verdeutlicht den Nutzen des Spaces-Livestreams anhand einer virtuellen Telepräsenz-Lehrstunde. Eine Studentin trifft ihre Dozentin im virtuellen Raum, dort erörtern sie gemeinsam ein mathematisches Problem.

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