Update vom 27. Februar 2019:

Er hat’s tatsächlich geschafft: Jak Wilmot hat eine Woche lang mit einer VR-Brille auf dem Kopf gelebt.

Seine Routine, um bei klarem Verstand zu bleiben: VR-Sport am Morgen, dann Frühstück, dann Arbeit erledigen mit Virtual Desktop, ein Social-Meeting am Mittag, dann zurück an die Arbeit, anschließend eine weitere Runde VR-Sport und dann ins Bett.

Der Moment der Befreiung. Bild: Disrupt, Screenshot bei YouTube

Der Moment der Befreiung. Bild: Disrupt, Screenshot bei YouTube

Jaks Kommentar, nachdem er sich der VR-Brille entledigt hat und aus der Tür gerannt ist: “Ich will nicht mehr reingehen. […] Ich kann nicht erklären, wie seltsam es ist, die Realität wieder zu erleben. Es ist toll.”

FREIHEIT nach einer Woche VR-Brille. Bild: Disrupt, Screenshot bei YouTube

FREIHEIT nach einer Woche VR-Brille. Bild: Disrupt, Screenshot bei YouTube

VR-Face-Check: Geht doch. Bild: Disrupt, Screenshot bei YouTube

VR-Face-Check: Geht doch. Bild: Disrupt, Screenshot bei YouTube

Jaks letzte VR-Momente und die Befreiung von der VR-Brille könnt hier im folgenden Video nachträglich ansehen:

Update vom 23. Februar 2019:

Der gute Jak ist noch immer in VR unterwegs. Mittlerweile hat er den letzten Weltrekord deutlich überboten: Schon fast drei Tage hat er die VR-Brille auf. Die Zeit vertreibt er sich hauptsächlich mit Netflix, normalen Monitorspielen und VR-Games.

Ursprünglicher Artikel vom 21. Februar 2019:

Eine Woche in Virtual Reality – ob die Brillenspuren wohl vernarben?

Ganz ehrlich, die bisherigen Rekordhalter im VR-Brille-Dauerglotzen waren schon ziemlich verrückt. Sie schafften das Kunststück, 42 beziehungsweise 48 und sogar 50 Stunden am Stück eine VR-Brille auf dem Kopf zu behalten.

Wer den Gesichtscomputer schon mal ein oder zwei Stunden am Stück auf hatte, der kennt das befreiende Gefühl, ihn wieder abnehmen zu können. Eigentlich reichen dafür schon 15 Minuten. Umso krasser ist das, was jetzt kommt:

Eine Woche in der Virtual Reality leben

Was “das Subjekt” Jak Wilmot vom US-VR-Unternehmen Disrupt für ein bisschen Aufmerksamkeit auf sich nimmt, das grenzt an Selbstverletzung: Eine ganze Woche am Stück will er die VR-Brille aufbehalten, das sind wahnsinnige 168 Stunden. Sogar während der Nachtruhe und unter der Dusche bleibt die Brille auf dem Kopf.

Mit Vive Focus unter der Dusche. Bild: Disrupt

Mit Vive Focus unter der Dusche. Bild: Disrupt

Immerhin darf Wilmot durch die Außenkameras von Vive Focus oder HTC Vive nach draußen schauen. Der Tag-Nacht-Rhythmus wird in der fensterlosen Wohnung simuliert. Vor dem Essen, einer Dusche, dem Training und dem zu Bett gehen darf Wilmot die VR-Brille wechseln. Dieser Wechsel darf jedoch nicht länger als 30 Sekunden dauern.

Der Blick nach außen durch in die Brille integrierte Kameras ist erlaubt. Bild: Disrupt

Der Blick nach außen durch in die Brille integrierte Kameras ist erlaubt. Bild: Disrupt

Die ganze Aktion wird live ins Internet übertragen (Video siehe unten), rund 14 Stunden hat Wilmot zum Zeitpunkt dieser Meldung geschafft. Nach 6,5 Stunden hatte er laut eigenen Angaben das erste Mal Anzeichen von Klaustrophobie, denen er mit etwas VR-Sport und Yoga begegnete.

Selbst wenn das VR-Experiment Wilmot nicht den erhofften Ruhm bringen sollte: VR-Forscher und Mediziner dürften sich sehr dafür interessieren, was mit Wilmot in dieser Woche passiert. Mehr Infos gibt es auf der Webseite zum Projekt und bei Twitter.


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