Der Quest 2 Store wird immersiver – und das ist erst der Anfang

Der Quest 2 Store wird immersiver – und das ist erst der Anfang

Meta will den Meta Store immersiver gestalten. Aus drögen 2D-Produktseiten sollen VR-Erlebnisse werden.

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Der erste Schritt ist schon getan: Entwickelnde und Studios, die VR-Apps im Meta Quest Store veröffentlicht haben, können die eigenen Produktseiten ab sofort mit immersiveren 3D-Elementen ausstatten.

Meta nennt das Feature „Immersive Image Layers“ (IIL), was so viel wie „immersive Bildebenen“ bedeutet. Mit diesem Feature lassen sich verschiedene Bildelemente zwischen der Produktseite und dem Hintergrund darstellen, was einen räumlicheren Eindruck schafft (siehe Titelbild).

„Mit IIL können Sie Szenen, Schlüsselmomente, Objekte, Charaktere oder was auch immer Sie in Ihrer App für besonders relevant halten, darstellen“, heißt es im Developer Blog. „Diese immersiven Grafiken können die Zugriffsrate erhöhen, der Produktseite mehr Tiefe verleihen und Verkäufe steigern, indem sie eine akkuratere Repräsentation Ihrer App ermöglichen.“

Von 3D-Produktseiten zu 3D-Erfahrungen

Rechteckige, flache, graue Produktseiten sind nicht nur langweilig anzusehen. Sie werden auch dem Medium und dessen Inhalten in keiner Weise gerecht. Von Meta durchgeführte Studien ergaben, dass VR-Nutzer:innen wissen wollen, wie sich eine VR-Erfahrung anfühlt, bevor sie eine App kaufen. Screenshots und Trailer sind zweckmäßig, aber alles andere als optimal.

Ein Menü im Oculus Developers Dashboard, in dem sich die grafischen Elemente der Immersive Image Layers auswählen lassen.

Das entsprechende Menü im Developer Dashboard. | Bild: Meta

Die IIL sind laut Meta ein erster Schritt in Richtung eines immersiveren Store-Erlebnisses. Das Unternehmen erforscht als Nächstes wechselnde Umgebungen. Die sollen eine akkuratere Vorschau auf die VR-Erfahrung geben.

„Sie transportieren die Nutzer:innen in eine Umgebung, die die Art Ihrer App besser widerspiegelt“, schreibt Meta. „Ihre einzigartige Umgebung versetzt das Publikum in einen anpassbaren Raum, den Sie geschaffen haben. Sie hilft, die Kluft zwischen Neugier und Vorfreude zu überbrücken, indem sie den Nutzer darüber informiert, wie das Erlebnis aussieht und wie es sich anfühlt.“

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2D und VR: Die Frage der Immersion

Mehr Details verrät Meta nicht. Handelt es sich um 360-Grad-Bilder oder echte 3D-Umgebungen, die möglicherweise auch interaktiv sind? Beides würde besser zum Medium passen als die jetzigen 2D-Menüs, die zwar nicht ganz obsolet werden dürften, aber immerhin um stimmige 3D-Umgebungen erweitert.

Die Entwicklung des immersiven Stores scheint fortgeschritten, denn Meta sucht bereits nach Entwickler:innen, die mit dem neuen Feature experimentieren wollen.

Mehr über das Phänomen der Immersion erfahrt in der MIXEDCAST-Folge #307. Darin unterhält sich Ben mit Professor Matthias Wölfel von der Karlsruhe University of Applied Sciences. Wölfel lehrt und forscht über Interaktionsdesign und Mensch-Computer-Mensch-Interaktion. In der Podcast-Folge geht es um die Frage, was Immersion ausmacht und inwiefern Virtual Reality klassische 2D-Interfaces herausfordert.

Quellen: Oculus Developer Blog